Gedämpftes Wachstum

Der Automarkt macht Schaffner zu schaffen

Das Unternehmen «Schaffner shaping electrical power» verzeichnet weniger Umsatz und Gewinn.

Das Unternehmen «Schaffner shaping electrical power» verzeichnet weniger Umsatz und Gewinn.

Das Luterbacher Unternehmen Schaffner verzeichnet weniger Umsatz und Gewinn, als es noch ein Jahr zuvor der Fall war.

Mit dem Dämpfer hatte man gerechnet: Im März passte die börsenkotierte Luterbacher Schaffner Gruppe ihre Erwartungen für das laufende Geschäftsjahr an. Der Grund: Eine schwache Autokonjunktur und eine Wachstumsverlangsamung in China, hiess es. Diese Erwartungen haben sich nun bestätigt – gestern präsentierte das Unternehmen seine konkreten Zahlen. Im ersten Halbjahr 2018/19 waren Gewinn und Umsatz tiefer als in der Vorjahresperiode.

Der Umsatz ging um 6.3 Prozent auf 101.4 Millionen Franken zurück. Der grösste Einbruch fand im Bereich der Automotive statt; von 25.7 auf 19.5 Millionen Franken. Im Bereich EMC (elektromagnetische Verträglichkeit – etwa Steckerfilter) wurde der Umsatz im Vergleich zur Vorjahresperiode knapp gelhalten. Im dritten Bereich Power Magnetics (magnetische Bauteile) sieht es ähnlich aus.

Das operative Ergebnis EBIT ging um über 40 Prozent auf 5.3 Millionen (Vorjahresperiode: 9 Millionen) zurück. Der Reingewinn fiel von 4 Millionen auf 3.5 Millionen zurück. Schaffner geht davon aus, Umsatz und Ertrag im zweiten Halbjahr leicht steigern zu können, heisst es weiter. (szr)

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1