Covid-19
Kanton Solothurn: Testpflicht für Angestellte in Gesundheitsinstitutionen wird aufgehoben

Die Testpflicht für Angestellte von Alters- und Pflegeheimen, Heimen für Menschen mit einer Beeinträchtigung und Spitex-Organisationen wird gemäss einer Mitteilung des Kantons per 15. Mai 2022 aufgehoben.

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Der Kanton Solothurn hebt die Testpflicht für Angestellte von Gesundheitsinstitutionen auf.

Der Kanton Solothurn hebt die Testpflicht für Angestellte von Gesundheitsinstitutionen auf.

Symbolbild: Michael Buholzer / Keystone

Die die epidemiologische Lage beruhige sich zusehends, schreibt der Kanton Solothurn in einer Mitteilung am Dienstagmorgen. Die neuen laborbestätigten Covid-19-Fälle seien deutlich gesunken.

Der Kantonsärztliche Dienst stuft das Ansteckungsrisiko von vulnerablen Personen durch infizierte Angestellte in Gesundheitseinrichtungen inzwischen als gering ein.

Deshalb hebt das Departement des Innern die «Allgemeinverfügung betreffend Testpflicht für Angestellte von Alters- und Pflegeheimen, Heimen für Menschen mit einer Behinderung und Spitex-Organisationen» vom 27. Januar 2022 sowie deren Verlängerung vom 25. März 2022 per 15. Mai 2022 auf. Die Institutionen können gemäss Mitteilung jedoch weiterhin auf freiwilliger Basis Tests durchführen.

Die regelmässigen Testungen des Personals haben die durch die Pandemie ohnehin schon belasteten Gesundheitseinrichtungen und -organisationen stark gefordert. Dank der grossen Kooperation der Angestellten in den Institutionen und Organisationen konnte diese zusätzliche Herausforderung gemeistert werden.

Infektionsausbrüche werden weiterhin überwacht

In den Alters- und Pflegeheimen sowie sozialmedizinischen Institutionen liegt die Kernaufgabe des Kantonsärztlichen Dienstes nun im Monitoring von Infektionsausbrüchen.

Kantonsärztin Yvonne Hummel

Kantonsärztin Yvonne Hummel

zvg

«In den Alters- und Pflegeheimen werden weiterhin Ausbruchsuntersuchungen durchgeführt. Massgeblich ist, wie viele Personen schwer erkranken. Diese Beobachtungen liefern uns frühzeitig Hinweise zur Viruszirkulation und zur Immunität der vulnerablen Personen. Damit verfügen wir über wertvolle Kenngrössen für das Ergreifen allfälliger zukünftiger Schutzmassnahmen», erklärt Kantonsärztin Yvonne Hummel. (mgt)