Schneider Reisen

Corona-Virus: Solothurner Carunternehmen verzeichnet Umsatzeinbusse von 100'000 Franken

Ganz Italien wird zur Sperrzone. Die Italiener sollen ihre Häuser so selten wie möglich verlassen. Mit diesem drastischen Entscheid will die Regierung gegen das Coronavirus ankämpfen. Für Carunternehmen aus der Region hat dies extreme Auswirkungen.

Ganz Italien wird zur Sperrzone. Die Italiener sollen ihre Häuser so selten wie möglich verlassen. Mit diesem drastischen Entscheid will die Regierung gegen das Coronavirus ankämpfen. Für Carunternehmen aus der Region hat dies extreme Auswirkungen.

Schneider Reisen leidet unter dem Corona-Virus. In lediglich zwei Wochen verzeichnete das Unternehmen aus Langendorf eine Umsatzeinbusse von 100'000 Franken. Die zwölf Carchauffeure sind deutlich unterbelastet.

Nun wäre eigentlich der Zeitpunkt, zu welchem die Carreisesaison richtig losgehen würde — stattdessen demontiert Alexander Schneider, Leiter des Carunternehmens Schneider Reisen, bei verschiedenen Bussen die Nummernschilder. Durch das Hinterlegen der Schilder spart er rund 40 Franken Fixkosten pro Tag.

Das Unternehmen steht vor einer völlig neuen Herausforderung, die es so noch nie angetroffen hat. Bereits vor einer Woche hatten sich die Auswirkungen des Corona-Virus auf das Solothurner Carunternehmen gezeigt: Das Carunternehmen musste 90% aller geplanten Reisen absagen. Wie TeleM1 berichtet, verzeichnete Schneider Reisen seit dem Corona-Ausbruch in der Schweiz eine Umsatzeinbusse von 100'000 Franken.

Während die zwölf Car-Chauffeure klar unterbelastet sind, läutet das Telefon im Büro in Langendorf ununterbrochen. Gemäss der Buchhalterin Carmen Schneider handelt es sich bei 90% der Anrufe um Annullationen oder um Nachfragen, ob die Reisen durchgeführt würden. Das Unternehmen hat als Massnahme nun Kurzarbeit beantragt. (nas)

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