SVP-Nationalrat Christian Imark hat kein Interesse an einer Kandidatur für den Solothurner Regierungsrat. Auf seiner Homepage hat der Neo-Nationalrat eine Verzichtserklärung aufgeschaltet. «Die Fortsetzung meiner Arbeit in Bern steht für mich im Vordergrund», schreibt der 34-jährige Schwarzbube. Er stehe als Kandidat nicht zur Verfügung.

Imark war im vergangenen Oktober in den Nationalrat gewählt worden. Er überflügelte gar den langjährigen Parlamentarier Roland F. Borer (Kestenholz), der abgewählt wurde. «Nach sechs Monaten im Amt darf ich sagen, dass mir die Arbeit grosse Freude bereitet», hält Imark fest.

Er sei stolz, dass das Schwarzbubenland nach 24 Jahren erstmals wieder in Bundesbern vertreten sei. Zuletzt war dies mit CVP-Mann Peter Hänggi der Fall. Seine primäre Aufgabe sei mit dem Nationalratsmandat für die bevorstehende Zeit gegeben, so Imark. «Ich sehe keinen Anlass, mich unmittelbar nach meiner Wahl für ein anderes Amt zu bewerben.» SVP-intern dürfte nun der Fraktionschef im Kantonsrat, Christian Werner, noch stärker ins Blickfeld geraten. Er lag bei den Nationalratswahlen nur knapp hinter Imark. Werner hält sich auf Anfrage bedeckt. «Ich werde mich zu gegebener Zeit äussern», sagt er. (lfh)