15.Etappe
«Bei uns ist es viel staubiger als hier»

Die 15. Etappe führte die Leserwanderer von Balsthal auf die Spuren der Römer, der Baumriesen und der Bergruine Neu Falkenstein.

Drucken

Gut geführt Mit Richard Bolli, Leiter des Naturparks Thal und promovierter Botaniker, wurden die 100 Leserwanderer einmal mehr von einem hervorragenden Kenner der Region geführt. Auf dem Talflüeli erhielt Bolli dann Unterstützung von Biobauer und CVP-Kantonsrat Edgar Kupper. Er berichtete über die Rinder-Sömmerung. Und am Rande machte Kupper, der auch noch Gemeindepräsident von Laupersdorf ist, ein verlockendes Angebot: «Sollte nächstes Jahr eine Leserwanderung in meinem Dorf stattfinden, spendieren wir einen Apéro.» Das werden wir uns merken.

Wandern in den Juraketten bei strahlendem Sonnenschein
58 Bilder
Die alte Römerstrasse mit den Wagenfurchen
Der Weg führte über eine kleine Steinbrücke im Wald
Sonnenschutz ist unabdingbar
Auf dem Talflüeli
Auf dem Talflüeli
Auf dem Talflüeli
Auf dem Talflüeli
Leserwandern Balsthal
Edgar Kupper erklärt, was Sömmerungsweiden sind
Gespannt hören die Wanderer der Geschichte von Max Lüscher zu
Leserwandern Balsthal
Leserwandern Balsthal
Mittagsrast bei der alten Farisberg-Eiche
Mittagsrast bei der alten Farisberg-Eiche
Mittagsrast bei der alten Farisberg-Eiche
Mittagsrast bei der alten Farisberg-Eiche
Mittagsrast bei der alten Farisberg-Eiche
Mittagsrast bei der alten Farisberg-Eiche
Mittagsrast bei der alten Farisberg-Eiche
Mittagsrast bei der alten Farisberg-Eiche
Mittagsrast bei der alten Farisberg-Eiche
Mittagsrast bei der alten Farisberg-Eiche
Leserwandern Balsthal
Mittagsrast bei der alten Farisberg-Eiche
Es offenbart sich das Innere der Eiche
Mittagsrast bei der alten Farisberg-Eiche
Mittagsrast bei der alten Farisberg-Eiche
Mittagsrast bei der alten Farisberg-Eiche
Entspannt im Schatten Energie für den Abstieg sammeln
Die alte Eiche spendet 100 Personen Schatten
Mittagsrast bei der alten Farisberg-Eiche
Entspannt im Schatten Energie für den Abstieg sammeln
Erinnerungsfoto 2
Erinnerungsfoto 3
Mittagsrast bei der alten Farisberg-Eiche
Und weiter gehts...
Ein Blick in die Karte gibt über den genauen Standort bescheid
Eine Aussicht zum staunen
Eine Aussicht zum staunen
Fachsimpeln auf der Flueh
Ruine Neu-Falkenstein
Richard Bolli erklärt Einzelheiten zur Ruine
Fernsicht Richtung Balsthal von der Ruine aus
Die Uhr zeigt, dass wir am Ende der Wanderung angelangt sind
Fensterplatz auf der Ruine
Erinnerungsfoto am Ende des Tages
Geschafft: Die Ruine Neu Falkenstein im Rücken
Eine Aussicht zum staunen
Am Ziel angekommen
Ein Blick in die Karte gibt über den genauen Standort bescheid
Ein Blick in die Karte gibt über den genauen Standort bescheid
Das Objektiv musste mal geputzt werden

Wandern in den Juraketten bei strahlendem Sonnenschein

Thomas Ulrich

Für einmal allein Noch am Freitag waren Max und Silvia Lüscher aus Wohlen gross in der Zeitung. Die beiden gehören zu den guten Seelen des Leserwanderns. Doch ausgerechnet am selben Tag passierte es: Max sitzt schon im Zug, Silvia will am Automaten noch ein Billett lösen – und der Zug fährt ohne sie los. «Ich konnte ihr gerade noch zuwinken», sagte Max und versicherte gleich: «Nächste Woche kommen wir wieder gemeinsam!»

Nützliches Die Kantonsräte Mathias Stricker (SP) und Mark Winkler (FDP) verbanden auf der Wanderung gewissermassen das Angenehme mit dem Nützlichen: Primarlehrer Stricker schaute, ob die Route für eine Schulreise infrage kommen könnte. Sein Urteil: «Gut geeignet.» Winkler, Gründer der Media Touristik AG, fand es derweil spannend, einmal bei einer «Leserreise der anderen Art» dabei zu sein. Als Unternehmer und Reiseleiter organisierte er unzählige Leserreisen – von mehreren Tagen bis mehreren Wochen.

Holderbank mal zwei Für zwei Wanderinnen aus Holderbank AG war es ein emotionaler Moment, als sie auf dem Talflüeli auf Holderbank SO hinunterblickten. Die beiden Gemeinden heissen gleich, könnten Unterschiedlicher aber nicht sein: Holderbank AG brachte es dank dem lange nach der Ortschaft benannten Zementkonzern zu weltweiter Bekanntheit. Holderbank SO liegt in einer Talmulde zwischen der ersten und zweiten Jurakette und dürfte wohl selbst im Solothurnischen hie und da für Verwechslungen sorgen. Trotzdem fand eine der Wanderinnen aus Holderbank AG bewundernd: «Bei uns ist es viel staubiger als hier.» (sva)