Corona

Ausnahmeregelung gefordert: Restaurants sollen Gäste in Provisorien bedienen können

Können Provisorien Restaurants erlauben, mehr Gäste bewirten zu können?

Können Provisorien Restaurants erlauben, mehr Gäste bewirten zu können?

In einem überparteilichen Auftrag fordern Politiker Ausnahmeregelungen fürs Gewerbe. Indem vor allem das Gastgewerbe in den Wintermonaten Provisoren nutzen, sollten die Einbussen reduziert werden.

Die Lage im Gastrogewerbe sei sehr ernst. Die Schutzkonzepte würden die Platzanzahl in den Innenräumen markant reduzieren. Neu dürfen nur noch vier Personen an einem Tisch sitzen – ausgenommen Familien. Es sei essentiell, dass am Abend zwei Schichten angeboten werden könnten, heisst es in einem überparteilichen Vorstoss. «Bei weiteren Umsatzeinbussen werden diverse Betriebe an ihre existenziellen Grenzen kommen, wenn sie diese nicht jetzt schon überschritten haben.»

Matthias Anderegg, SP-Kantonsrat aus Solothurn und Erstunterzeichner des fraktionsübergreifenden dringlichen Vorstosses, möchte den Regierungsrat beauftragen, Ausnahmeregelungen zu verfügen die es dem Gewerbe – insbesondere dem Gastrogewerbe – ermöglichen, in den Wintermonaten Provisorien zu errichten. «Die Provisorien sollen maximal sechs Monate ohne ordentliche Baubewilligungen erstellt werden können, um geschützte Ersatzflächen oder Warteräume zu generieren», heisst es. Diese Provisorien sollen bei Bedarf auch beheizt werden können.

Die Ausnahmeregelungen sollen so rasch als möglich eingeführt werden. «Damit die Betriebe noch vor Jahresende Planungssicherheit erlangen um die anstehenden Wintermonate zu überbrücken.» Kommunalen Behörden soll damit auch signalisiert werden, dass dringender Handlungsbedarf bestehe. (ldu)

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