Diplomfeier

Ausbildungsziel erreicht: Fast 300 Lehrabschlüsse in der Branche Gesundheit und Soziales im Kanton Solothurn

172 Fachfrauen und -männer Gesundheit EFZ, 70 Fachfrauen und -männer Betreuung EFZ und 44 Assistentinnen und Assistenten Gesundheit und Soziales EBA schlossen dieses Jahr ihre Ausbildung ab. (Symbolbild)

172 Fachfrauen und -männer Gesundheit EFZ, 70 Fachfrauen und -männer Betreuung EFZ und 44 Assistentinnen und Assistenten Gesundheit und Soziales EBA schlossen dieses Jahr ihre Ausbildung ab. (Symbolbild)

Im Kanton Solothurn konnten Ende Juni 2020 286 Ausbildungen in den Berufen Gesundheit und Soziales erfolgreich abgeschlossen werden. Damit wurde das hoch gesteckte Ausbildungsziel wiederum gut erfüllt.

Corona-bedingt sind leider dieses Jahr auch in der Branche Gesundheit und Soziales die Lehrabschlussfeiern ausgefallen. Dafür haben die insgesamt 286 erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen alle ein persönliches Gratulationsschreiben erhalten. Abschlusszeugnisse konnten an 172 Fachfrauen/Fachmänner Gesundheit EFZ (davon 42 Absolventinnen und Absolventen der Nachholbildung), 70 Fachfrauen/Fachmänner Betreuung EFZ sowie 44 Assistentinnen und Assistenten Gesundheit und Soziales EBA verschickt werden.

Nach der kurzen Sommerpause startet anfangs August das neue Lehrjahr. Trotz Corona bleibt die Zahl der angebotenen und besetzten Lehrstellen annähernd auf dem Niveau des Vorjahres. Die Branche Gesundheit und Soziales wird im Kanton Solothurn wiederum rund 260 neue Lernende und Studierende FaGe, FaBe, AGS und HF Pflege begrüssen dürfen. Damit wird auch 2020 das hoch gesteckte Ausbildungsziel gut erfüllt.

Die von der Branche seit Jahren unterstützte und vom Kanton ab 2018 obligatorisch erklärte Ausbildungsverpflichtung für alle Gesundheitsinstitutionen mit einer Betriebsbewilligung im Kanton Solothurn hat sich weitgehend bewährt. Über die letzten fünf Jahre konnte die Zahl der Stellen für eine erste berufliche Ausbildung in den Gesundheitsberufen (Sekundarstufe II, d.h., Fachfrauen/Fachmänner Gesundheit EFZ und Assistentinnen und Assistenten Gesundheit und Soziales EBA) um über 150 Stellen (plus 35 %) gesteigert werden. Und auch auf der Tertiärstufe (Pflege HF und HF usw.) konnte das Angebot um rund 18 % erhöht werden. Damit ist das von der Branche gesteckte Ausbildungsziel quantitativ leicht übertroffen worden.

Mit dem Monitoring der Umsetzung der Ausbildungsverpflichtung hat das zuständige Departement des Innern, die Stiftung OdA Gesundheit und Soziales im Kanton Solothurn (SOdAS) betraut. Sie ist für die Durchführung der überbetrieblichen Kurse in der Berufsbildung Gesundheit und Soziales im Kanton Solothurn verantwortlich und somit gemeinsam mit den anstellenden Institutionen und den Berufsschulen, höheren Fachschulen und Fachhochschulen für die Ausbildung in den entsprechenden Berufen zuständig. Die SOdAS wird von einem Stiftungsrat mit je zwei Vertretungen des kantonalen Spitexverbandes (SVKS), der Gemeinschaft der solothurnischen Alters- und Pflegeheime (GSA), der Solothurner Spitäler AG (soH) und des Vereins FaBe Solothurn geführt. Auf Beginn der neuen Amtsperiode 2020-23 haben sich im Stiftungsrat verschiedene Wechsel ergeben: Anstelle des auf Ende Juni 2020 zurückgetretenen Präsidenten Kurt Altermatt (soH) hat der Stiftungsrat SOdAS Mili Marti, Geschäftsleiterin Spitex Aare, zur neuen Präsidentin gewählt. Im Vize-Präsidium bleiben weiterhin Urs Hufschmid (GSA) und Marlies Murbach (Verein FaBe). Patrick Marti, Vertreter des Vereins FaBe Solothurn, ist von Claudia Plaz abgelöst worden. Die weiteren Mitglieder des Stiftungsrats SOdAS sind Melinda Chambers und Katharina Wolf-Grauwiler (beide soH) und Marco Petruzzi (GSA). Die Nachfolge für die aus dem Stiftungsrat ausgetretene Beatrice Grolimund (SVKS) ist noch offen.

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