Neubau Bürgerspital

Abklärungen zum Wasserschaden sind am Laufen — noch ist unklar, wer die Kosten übernehmen wird

Das Ausmass des Schadens ist nach wie vor unklar, auf den Terminplan für den Neubau sollte er aber keinen Einfluss haben.

Das Ausmass des Schadens ist nach wie vor unklar, auf den Terminplan für den Neubau sollte er aber keinen Einfluss haben.

Momentan wird abgeklärt, warum auf der Baustelle des Bürgerspitals die Sprinkleranlage losging. Auch ist offen, wer die Kosten des Wasserschadens übernehmen wird, was nicht zuletzt eine Frage des Rufs sein wird.

Auf der Baustelle des Bürgerspitals in Solothurn ging die Sprinkleranlage los, was einen grossen Wasserschaden verursachte. Die Ursache dafür ist noch unklar, ein Unternehmen betont vorsorglich, nicht für den Zwischenfall verantwortlich zu sein.

Es passierte vor rund zwei Wochen im siebten Stock des Neubaus. Ein Viertel des Stockwerks stand unter Wasser, es kam zu einem grösseren Wasserschaden. Wieso die Anlage losging und wie gross der Schaden ist, ist bis heute unklar. Das werde momentan von Experten untersucht, teilt das kantonale Hochbauamt mit.

Haftungsfrage muss noch geklärt werden

Etwa Ende Januar sollen die Ergebnisse vorliegen. Ebenso wird momentan abgeklärt, wer den angerichteten Schaden zu bezahlen hat. «Die Kostenübernahme ist derzeit in Abklärung», sagt Alfredo Pergola, Projektverantwortlicher des Bürgerspital-Neubaus. Das dürfte schliesslich nicht nur eine Frage des Geldes, sondern auch des Rufes werden. Denn: Wer möchte schon für den Wasserschaden in dem Prestige-Neubau des Kantons verantwortlich sein?

Sanitärfirma trifft keine Schuld

So meldete sich dann auch wenige Tage nach dem Zwischenfall Jürg Dick, Projektleiter bei der Saudan AG, vorsorglich bei dieser Zeitung. Die Saudan AG baut die sanitären Anlagen im Bürgerspital ein. Dick betonte, dass man zwar für die sanitären Anlagen, nicht aber für die Sprinkleranlagen verantwortlich sei. Mit diesem Zwischenfall habe man nichts am Hut. Von welcher Firma die Sprinkleranlage stammt, gibt der Kanton nicht bekannt.

Zeitplan sollte eingehalten werden können

Die Bauarbeiten am Spital stehen kurz vor dem Abschluss. Der 340 Millionen Franken teure Neubau soll im Sommer 2020 bezugsbereit sein. «Nach heutigem Erkenntnisstand gehen wir davon aus, dass die kommunizierten Termine eingehalten werden können», so Pergola.

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