Kanton Solothurn

Ab sofort sind Grossanlässe mit über 1'000 Personen wieder verboten – EHC-Olten-Match betroffen

Solothurn verbietet Grossveranstaltungen: EHC Olten trifft es besonders hart

Solothurn verbietet Grossveranstaltungen: EHC Olten trifft es besonders hart

Der Kanton Solothurn verbietet wegen der aktuellen Corona-Situation Anlässe mit über 1'000 Personen. Das Verbot soll bis mindestens Ende Januar gelten. Besonders hart trifft es den EHC Olten, der nun mit grossen Verlusten rechnet.

Ab sofort und bis 31. Januar 2021 sind im Kanton Solothurn Grossveranstaltungen mit über 1’000 Personen verboten. Damit reagiert der Regierungsrat auf die Entwicklung der Corona-Pandemie in den vergangenen Wochen. Auch das Spiel vom EHC Olten nächste Woche ist betroffen.

Die Ausbreitung des Coronavirus hat sich in den vergangenen Tagen und Wochen nochmals rapide beschleunigt – schweizweit, wie auch im Kanton Solothurn, heisst es in der Medienmitteilung der Staatskanzlei Solothurn. Vor diesem Hintergrund habe der Regierungsrat beschlossen, keine Grossveranstaltungen mit über 1'000 Personen mehr zu bewilligen, heisst es in einer Mitteilung der Solothurner Staatskanzlei. Das Verbot gelte vorderhand bis 31. Januar 2021.

Bereits erteilte Bewilligungen für Anlässe mit über 1'000 Personen werden widerrufen. Damit betroffen ist das Heimspiel des EHC Olten gegen den Thurgau vom Dienstag. Es dürfen also maximal 1000 Personen ins Stadion.

Die bereits erarbeiteten Schutzkonzepte müssen weiterhin konsequent eingehalten werden, so die Staatskanzlei weiter.

Am Mittwoch hatte die Regierung noch an einer Medienkonferenz betont, dass die Bewilligung für das nächste Spiel des EHC Olten bestehen bleibt.

Seit 1. Oktober 2020 sind Grossveranstaltungen mit über 1'000 Personen vom Bund wieder erlaubt. Mit dem nun erlassenen Verbot folge der Kanton Solothurn den Kantonen Basel-Landschaft, Basel-Stadt und Bern, die Anlässe mit über 1'000 Personen bereits verboten haben. Diese Kantone befürworten eine restriktivere Bewilligungspraxis als jene des Bundes.

Dass sich die Fallzahlen seit Anfang Oktober derart sprunghaft entwickelt haben, stelle die Gesundheitsversorgung auch im Kanton Solothurn vor neue Herausforderungen, namentlich bei der Pflege hospitalisierter Covid-19-Patientinnen und -Patienten und im Bereich des Contact Tracings, das gerade bei grösseren Veranstaltungen besonders gefordert sei. Vor diesem Hintergrund erachte der Regierungsrat das Verbot als dringend notwendig. (sks)

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