Vorbereitungen
Ab Mitte Januar könnten die ersten Solothurner gegen Corona geimpft werden

Die Vorbereitungen für die Durchführung der Impfung gegen Covid-19 im Kanton Solothurn sind in vollem Gange. Geplant ist, dass ab Mitte Januar 2021 die Risikopatienten sowie Gesundheitsfachpersonen geimpft werden können.

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Auch der Kanton Solothurn bereitet sich auf die Corona-Impfung vor. (Symbolbild)

Auch der Kanton Solothurn bereitet sich auf die Corona-Impfung vor. (Symbolbild)

KEYSTONE/GAETAN BALLY

Das Ziel der Impfung gegen Covid-19 ist, die Anzahl der schweren Krankheitsverläufe und der Todesfälle zu reduzieren. Dadurch sollen die Kapazitäten in den Spitälern und in anderen Gesundheitseinrichtungen aufrechterhalten bleiben und ein Personalmangel verhindert werden.

«Die logistischen und prozessualen Voraussetzungen für eine erfolgreiche Durchführung der Covid-19-Impfung sind anspruchsvoll», heisst es in einer Mitteilung der Staatskanzlei. Deshalb arbeite der Kanton Solothurn bereits seit Wochen an den entsprechenden Vorbereitungen.

Der Beginn der Impfungen ist auf Mitte Januar 2021 vorgesehen. Der genaue Zeitpunkt der Umsetzung ist laut Kanton abhängig von der Zulassung der Impfstoffe und den Impfstofflieferungen durch den Bund. Die Impfungen werden nach Vorgaben der Zulassungsbehörde Swissmedic und nach den Empfehlungen der Eidgenössischen Kommission für Impffragen (EKIF) des Bundesamtes für Gesundheit erfolgen. Gemäss aktuellen Vorgaben werden in einer ersten Phase Risikopatient/-innen und Gesundheitsfachpersonen prioritär behandelt.

Zu Beginn erfolgen die Impfungen zentral am Impfzentrum in Solothurn. Zusätzlich kommen mobile Impfteams zur Versorgung regionaler Einrichtungen zum Einsatz. Impfmöglichkeiten für Gesundheitsfachpersonen werden in Zusammenarbeit mit der Solothurner Spitäler AG (SoH) organisiert. (sks)