Schenkung

Regiobank schenkt dem Kunsthaus eine Plastik

Übergabe der Skulptur mit (von links) Felix Leuenberger, Hanspeter Rentsch, Carlo Borer, François Scheidegger und Markus Boss.

Übergabe der Skulptur mit (von links) Felix Leuenberger, Hanspeter Rentsch, Carlo Borer, François Scheidegger und Markus Boss.

Die Regiobank Solothurn wird heuer 200 Jahre alt. Sie schenkte dem Kunsthaus deshalb eine Skulptur von Carlo Borer.

Anlässlich ihres 200-Jahre-Jubiläums schenkt die Regiobank Solothurn der Stiftung Kunsthaus Grenchen eine Skulptur des Solothurner Künstler Carlo Borer. Sie wurde am Donnerstag im Skulpturenpark beim Kunsthaus enthüllt.

Vertreter der Regiobank, der Stiftung Kunsthaus und der Stadt fanden sich zusammen mit dem Künstler zur Vernissage ein. Felix Leuenberger, Verwaltungsratspräsident der Regiobank Solothurn AG, unterstrich das langjährige Engagement seines Instituts für Kunst und Kultur mit jährlichen Ausschüttungen aus einem Fonds in der Höhe von 350 000 Fr. Das Kunsthaus Grenchen als von Privaten und der Stadt getragene Institution sei die richtige Plattform für dieses Jubiläumsgabe. Auch im Kunstmuseum Solothurn wird am 19. September eine Skulptur von Katja Schenker übergeben.

Kunsthaus durfte mitbestimmen

Hanspeter Rentsch, Präsident der Stiftung Kunsthaus Grenchen, bedankte sich für das grosszügige Geschenk in Zeiten knapper Mittel für Anschaffungen. Nicht jedes Geschenk sei passend umso mehr sei es wertvoll, dass man auch Wünsche habe äussern dürfen, hinsichtlich einer passenden Ergänzung zur aktuellen Sammlung. «Die Plastik passt mit ihrem rostigen Erscheinungbild ideal zur Kunsthaus-Erweiterung.»

Stadtpräsident François Scheidegger gratulierte der Bank zum Jubiläum und ihrem Bekenntnis zu Grenchen. Er unterstrich die starke Präsenz von Kunst im öffentlichen Raum in Grenchen. Sie sei so allgegenwärtig, dass die Stadt soagar einen eigenen Kunstführer für diese Objekte publiziert hat.

Der Künstler Carlo Borer rief in Erinnerung, dass er seine erste Grossplastik beim BBZ Grenchen plazieren konnte. Er erläuterte, wie er bei der Herstellung seiner Werke vorgeht, von derIdee über die CAD-Zeichnung am Computer bis zum Verschweissen der mittels Laser ausgeschnittenen Bleche. «Die Formen und Radien führen manchmal bei ausführenden Metallbauern zum Irritationen und bei den Biegemaschinen an die technischen Grenzen», meinte Borer. Betrachtet man die Form der 2008 fertiggestellten Skulptur «Transformer 398» an, leuchtet das sofort ein. Die Plastik aus 2-3 mm dickem Stahl wiegt rund 350 kg.

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