Pünktlich wie eine Schweizer Uhr war sie, die Schweizer Luftwaffe, die zu ihren Trainingsflügen nach Grenchen kam. Um Punkt 14.30 Uhr gab es einen ersten Vorbeiflug in Formation: Der Super Puma Helikopter in der Mitte und wie ein schützender Schwarm die neun PC-7 des gleichnamigen Teams vorneweg und auf der Seite.   

Nach Auflösung der Formation zeigte der grosse Helikopter - respektive dessen Pilot - zu was die über fünf Tonnen schwere Maschine fähig ist: Von schnellen Kurven mit grosser Geschwindigkeit zu steilen Aufstiegen, Rollen und senkrechten Sturzflügen. Ein beeindruckendes Schauspiel, denn diese Maschinen sieht man eigentlich sonst immer nur "langweilig" geradeaus fliegen. Pilot und Maschine haben eindrücklich bewiesen, dass der Super Puma einiges mehr kann als das!

Schweizer Luftwaffen am Heliweekend in Grenchen

Schweizer Luftwaffen am Heliweekend in Grenchen

Kaum war der Helikopter wieder am Boden, stachen die PC-7 in engem Formationsflug von Süden her auf den Flughafen - sie hatten sich in einem Warteraum befunden. Das Team zeigte in der Folge eine mitreissende Show, exakte und enge Formationsflüge in verschiedenen Ausführungen, bei der sich in der Folge eine Maschine ausklinkte und quasi frontal auf Kollisionskurs auf die restlichen Maschinen des Team zuzusteuern und deren Formation in der Mitte zu durchfliegen. Dann vollführten die Piloten auf den Punkt genaue Vorbeiflüge am Himmel, machten zeitweise den Eindruck, jetzt dann gleich ineinander zu krachen oder abzustürzen - schlicht sensationell! 

Die  zahlreichen Zuschauer zollten Beifall, als zwei Maschinen mit Rauch ein Herz an den Himmel zeichneten  und eine dritte den Pfeil malte. Das PC-7 Team zeigte noch einige "waghalsige" Figuren und Formationen, die sie mit grösster Präzision und Finesse vorführten, ehe sie sich mit einem Schlussbouquet verabschiedeten. Eine gelungene Sache, um Werbung für das Heliweekend und auch Werbung in eigener Sache zu machen.