Büren an der Aare

Kocher-Büetigerhaus, Kornkreis und Greta sind nur einige der Themen am Büre-Nöijohr

Das Kocher-Büetigerhaus, der Kornkreis, Greta. Themen gab es einige am Büre-Nöijohr.

Mit der Chesslete am frühen Neujahrsmorgen hat es begonnen und nun streben kleine Löwen über die Holzbrücke zum Umzug. «Wir konnten uns in der Schule anmelden», tönt es dumpf aus der schön gefertigten Maske. Der Lion King werde ja neu verfilmt. Entlang der Hauptgasse finden sich immer mehr Menschen ein. Auf die Frage, was für Themen Büren beschäftigt habe, gibt es keine Antwort. Sie kämen nicht aus Büren, aber das Büre-Nöijohr sei im Kalender fest eingetragen. Wenn die Bürener, an ihrem Nöijohr die Türmliwiler das Wort Fasnacht nicht gerne hören, für die Besuchenden von weiter her ist es die erste Fasnacht im Jahr.

Der Böllerschuss, es ist so weit. Der «Alien-Nimmerselig» zieht hoch und grün durch Türmliwil. Der Kornkreis in der Ey war wohl das Werk Ausserirdischer.   

«Büre hett jo wie me weiss, äs Liebesverhältnis zu de Kreis(le).  Die Usserirdische hei jetz aber gseh, dass die ir Ey, no ke so Kreisu hei.»

Wer zum Kornkreis noch eine amtliche Erklärung wolle, im Kornkreis läufe es im Gegensatz zum Gemeinderat rund. Der Kornkreis sei eine Energiequelle. Somit lasse sich sagen, dass er definitiv nicht vom Gemeinderat stammen könne. Zudem sei in Büren noch nie in kurzer Zeit etwas fertig gemacht worden.

Damit war nach der Gugge Holzbrüggfäger das Sujet für den Wagen der Türmliwilerzunft gegeben. Die Plakette hatte den «grossen Wurf» bereits angekündet. Das erneute Projekt nach ungefähr 40 Jahren zur Sanierung des Kocher-Büetigerhauses war mit einem «grossen Wurf» gebodigt worden. Bürgerliche Kräfte hätten einen neuen Plan ausgeheckt, nachdem viel Geld fürs Planen ausgegeben worden sei. Die eierlegende Wollmilchsau – ein Superding mit Schule, Tagesschule, Aula und Mehrzweckhalle.

«Wo ds Projekt vor Gmein isch cho, hei sie’s äbe ds Loch abglo. Drum möchte me dene, wo das gseit hei as Härz lege, sie möchte sich jetz de chley bewege».

Auf die Frage, ob die Wellblechbaracke auf dem Wagen jetzt das Kocher-Büetigerhaus symbolisiere kam die prompte Antwort: «Nei üses Dach hie isch besser zwäg» und «e grosse Wurf chöi sy nid verspräche, warte bis das Huus tuet zäme bräche».

«Me söu sich lo überzüge u weniger flüge. Mit meitischihafte Züpfe cha die dä Politiker ganz schön as Schienbei stüpfe.»

Greta beschäftigte die FC-Wagenbauer. Sie liessen Greta auch einmal fliegen. Natürlich mit Konfetti- und Täfeliregen. Zum Einsammeln musste man sich bücken, was gerade zur Fitness von Burger-Fit passte. Der Gruppe, die die Geschichte um den Gesundheitspark übernommen hatte. Fit dabei  die zum Seilspringen animierende ehemalige Gemeindepräsidentin.

Als Hexen trieb die Gribi-Gruppe ihr Unwesen wie die schrecklich schönen Krampus Masken aus Wiggertal oder die Grenchner Stadtratten. Röschu’s Spieltraktor aus Dotzigen zog den Nöijohr-Nachwuchs, der auch bei den Taucherlis der Elterngruppe dabei war. Rambazamba bot der ältere Nachwuchs glitzernd glänzend und natürlich laut.

5G in Oberwil, minderwertiger Mehrwert bei Umzonungen, der immer wieder nachrutschende und neu verheiratete Heinz Siegenthaler oder die neuen Geleise der Bahn waren dankbare Sujets der Schnitzelbänkler.   

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