Grünen Solothurn-Lebern
Kantonsratswahlen: Der angestrebte vierte Sitz soll nach Grenchen gehen

Amteipartei Solothurn-Lebern bestätigte die Liste für die Kantonsratswahlen.

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«Hybrider» Wahlparteitag der Grünen mit Kandidierenden vor Ort im Parktheater und im Internet.

«Hybrider» Wahlparteitag der Grünen mit Kandidierenden vor Ort im Parktheater und im Internet.

zvg

In ungewohntem Rahmen fand die Nominationsversammlung der Grünen Solothurn-Lebern statt – im Parktheater Grenchen für die einen und per Videokonferenz zugeschaltet von zu Hause aus für die anderen. «Nach etwas holprigem Start, bis endlich alle zugeschaltet waren, führte Heinz Flück souverän durch die Geschäfte», heisst es in einer Mitteilung der Grünen.

Zuerst gab Regierungsrätin Brigit Wyss ihrer Freude darüber Ausdruck, dass die Grünen in vier Amteien mit vollen Listen in die Kantonsratswahlen steigen. Das sei eine wertvolle Unterstützung für ihre eigene Wiederwahl. Nach einer Vorstellungsrunde aller Vorgeschlagenen erfolgte die Nomination einstimmig.

Es kandidieren somit die drei Bisherigen, Barbara Wyss Flück, Christof Schauwecker und Heinz Flück, sowie David Horisberger, Xenia Hediger, Ursula Remund, Magdalena Röösli, Georges Schild, Scott Siegrist, Christian Jaberg, Remo Meister, Laura Gantenbein, Kerstin Huggenberger, Ramona Hügi, Christine Reber, Christian Stampfli, Stefanie Fuchs, Sabine Huber, Christian Riggenbach und Anna Urben.

Schub für die neue Grenchner Partei

«Dabei werden die Grenchner Kandidierenden bewusst direkt nach den Bisherigen aufgeführt, in der Hoffnung, dass der angestrebte vierte Sitz nach Grenchen fällt», schreibt die Partei in der Mitteilung. Die Grünen haben sich dieses Jahr in der Uhrenstadt neu formiert und haben bereits Kandidaturen für den Gemeinderat angekündigt.

Einstimmig wurden auch die Listenverbindungen gutgeheissen, einerseits mit den Jungen Grünen und anderseits mit der SP. Heinz Flück und der selbst zur Wahl antretende Grafiker Christian Jaberg stellten den Wahlkampf unter dem Motto «Deine Zukunft – Deine Wahl» vor, bei dem wie immer aus den knappen Mitteln das Maximum herausgeholt werden müsse. Für die Regierungsratswahl sei ein Budget in gleicher Höhe wie für die Kantonsratswahlen eingesetzt, hiess es.

Zum Abschluss rief Brigit Wyss alle dazu auf, sich mit voller Kraft im Wahlkampf einzusetzen. Nur weil die Grünen andernorts gute Resultate erzielt hätten, falle ihnen der Erfolg nicht in den Schoss – dazu müssten die Grünen als Team eng zusammenhalten und -arbeiten. Es gebe viel zu tun, aber es werde sich lohnen. (tks/at.)

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