Gemeindeversammlung

Die Grenchner Kicker erhalten zwei Kunstrasenfelder

Die Gemeindeversammlung hat ja gesagt zu 2 Kunstrasenfeldern westlich des Stadions

Die Gemeindeversammlung hat ja gesagt zu 2 Kunstrasenfeldern westlich des Stadions

Die Gemeindeversammlung von Grenchen hat am Mittwoch deutlich Ja gesagt zu zwei Kunstrasenfeldern beim Fussballstadion. Das Quorum für eine Urnenabstimmung wurde nicht erreicht.

216 Stimmberechtigte besuchten am Mittwoch die Gemeindeversammlung in der Uhrenstadt, die mit 10 Traktanden reich befrachtet war. Der grosse Aufmarsch hing auch mit der Vorlage zusammen für einen neuen Anlauf für Kunstrasenfelder. Anders als bei der Volksabstimmung vor einigen Jahren lief der Ball diesmal für die Fussballer rund.

Mit 159 gegen 27 Stimmen beschloss die Versammlung diesmal den Bau von zwei Kunstrasenfeldern unterschiedlicher Grösse auf dem so genannten "Wembley"-Areal beim Stadion Brühl. Dafür bewilligte der Souverän einen Kredit in der Höhe von 2,2 Mio. Fr.

Ein Antrag auf eine Urnenabstimmung vereinigte immerhin 43 Stimmen auf sich. Das genügte aber nicht für das notwendige Quorum von 72 (ein drittel der Anwesenden). Die Kritiker monierten, die Rasenfelder würden durch Abrieb die Umwelt belasten und müssten schon nach wenigen Jahren ersetzt werden.

Befürworter argumentierten, die Kunstrasenfelder kämen der Jugendförderung zugute, welche in Grenchen oft auch Integration bedeutet. Zudem könnten die Naturrasenfelder geschont und im Winter die Turnhallen entlastet werden. 

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