Grenchen

Die Spitex kann ihren «normalen» Betrieb auch in Coronazeiten aufrechterhalten

Zusammen mit Mitarbeitern und Mitgliedern der Moschee hat die Spitex zudem einen Einkaufsdienst für Spitex-Klienten auf die Beine gestellt. (Symbolbild)

Zusammen mit Mitarbeitern und Mitgliedern der Moschee hat die Spitex zudem einen Einkaufsdienst für Spitex-Klienten auf die Beine gestellt. (Symbolbild)

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Spitex Grenchen mit ihren 25 Mitarbeitenden den «normalen» Betrieb auch in diesen aussergewöhnlichen Zeiten aufrechterhalten kann.

Cristina Pitschen, Leiterin der Spitex Grenchen, erstattet dem Stadtpräsidenten regelmässig Bericht über die Tätigkeiten der Organisation. «Wir haben weder bei den Mitarbeitenden noch bei den Klienten aktuell Personen, die mit dem Coronavirus infiziert oder an Covid-19 erkrankt sind», sagt Pitschen auf Nachfrage. Allerdings seien zwei der drei Mahlzeitenfahrer aufgrund anderer medizinischer Probleme ausgefallen, weshalb man kürzlich einen Aufruf gestartet habe, um Aushilfsfahrer zu finden. «Erfreulicherweise haben 10 Freiwillige zugesagt, die Mahlzeiten für uns zu verteilen.»

Zu den 70 Mahlzeiten, die im Alterszentrum Weinberg zubereitet und in Boxen verpackt werden, seien aber noch weitere Gesuche für den Mahlzeitendienst bei der Spitex eingegangen. «Zusammen mit den beiden Restaurants Grenchner Hof und Parktheater können wir die 15–20 zusätzlichen Kunden problemlos versorgen. Wir hätten für den Fall, dass das nicht reichen sollte, noch weitere mögliche Mahlzeitenlieferanten, die wir um Hilfe bitten können.»

Zusammen mit Mitarbeitern und Mitgliedern der Moschee hat die Spitex zudem einen Einkaufsdienst für Spitex-Klienten auf die Beine gestellt, der laut Pitschen ausgezeichnet funktioniert. Ebenso wurde ein Sorgentelefon eingerichtet, das von Spitex-Mitarbeiterinnen betreut und von den Klienten rege benutzt wird. Intern habe man auf Schichtbetrieb umgestellt, ein Teil der Mitarbeitenden in der Administration arbeitet im Homeoffice.

Beim Schutzmaterial – Masken, Handschuhe und Desinfektionsmittel – sei man aktuell noch auf der sicheren Seite. «Aber wir müssen sparsam damit umgehen. Ich kann insbesondere bei den Masken pro Mitarbeiterin nicht mehr als die zwei herausgeben, die für die Dauer eines Einsatzes reichen müssen», sagt Spitex-Geschäftsleiterin Cristina Pitschen. (om)

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