Im dafür geradezu prädestinierten Tissot Velodrome konnten 42 Sportlerinnen und Sportler anlässlich der Sportlerehrung 2016/2017 ihre Urkunden und Naturalgaben entgegennehmen. Dazu wurden drei Spezialehrungen vergeben. Ausgezeichnet werden jeweils Sporttreibende, die national einen Podest-Rang erreicht oder international Ehre für die Stadt eingelegt haben. In nicht weniger als 14 Sportarten haben Grenchnerinnen und Grenchner Spitzenleistungen erzielt. Die Palette reicht von Publikumsmagneten wie Fussball oder Leichtathletik bis zu weniger bekannten Disziplinen wie Agility (Hundeparcours) oder Inline Speedskating.

An der Sportlerehrung im Velodrome wurden 42 Personen für ihre Leistungen in 14 Sportarten ausgezeichnet.

An der Sportlerehrung im Velodrome wurden 42 Personen für ihre Leistungen in 14 Sportarten ausgezeichnet.

Der Vater des Velodromes

Eine der speziellen Ehrungen ging an den «Vater» des Velodroms Andy Rihs. Ohne den Einsatz des Radenthusiasten und Mitinhabers der Berner Young Boys wäre der Radtempel in Grenchen kaum gebaut worden. Seit Jahrzehnten als Sportförderer ist auch Bruno Huber tätig. Der heute 80-Jährige gilt unter anderem als «Spiritus Rector» des «anderen Lagers», in welchem sich jeweils behinderte und nicht-behinderte Menschen zu Sport und Spiel treffen. Geehrt wurde auch das OK Schüler- und Firmenturnier. Christian Schlup, Beat Lauper und Marcel Bolliger konnten die Auszeichnung für die seit 40 Jahren durchgeführte Turnierwoche entgegennehmen, die einst von Wacker initiiert wurde und nun unter der Ägide des FCG 15 steht.

Regierungsrätin Susanne Schaffner betonte, dass Grenchen nicht zuletzt dank des «Leuchtturms» Velodrome in Sachen Sport im Kanton die Nase vorne habe. Sie unterstrich aber auch Werte wie soziales Verhalten und Fairness, welche im Sport gelebt werden, und die auch wichtige Grundlagen im Berufsleben darstellten würden. Stadtpräsident François Scheidegger hob den Breitensport als verlässliche Gesundheitsquelle hervor und verwies zudem auf die Fähigkeit von Sporttreibenden, nach einer Niederlage wieder aufzustehen und weiterzumachen. «Ihr seid Vorbilder für den Nachwuchs», lobte er die nun ausgezeichneten Athletinnen und Athleten.

Aufgelockert wurde die Ehrung durch Darbietungen im Pole Dance (Deborah Sartori) und im Streetsoccer (Damian Glauser). Als Moderator fungierte Kevin Gander. Der Programmleiter von Radio Canal 3 tat dies eloquent und zeigte auch beherzten Körpereinsatz beim Tanz an der Stange.