Abstimmung
Kienberg sagt Ja zum Burkaverbot

Zweimal Nein, einmal Ja: Das ist das Resultat der eidgenössischen Abstimmung in Kienberg. Hier finden Sie alle Details zu den Ergebnissen in der Gemeinde.

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So haben die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger in Kienberg zu den Vorlagen vom Sonntag entschieden.

So haben die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger in Kienberg zu den Vorlagen vom Sonntag entschieden.

(chm)

In der Gemeinde Kienberg hat es ein deutliches Ja gegeben zum Verhüllungsverbot. 64 Prozent befürworteten die Vorlage. Ja-Stimmen gingen 128 ein, Nein-Stimmen gab es 72. Deutlich tiefer war die Zustimmung im Kanton Solothurn, nämlich 52.6 Prozent. Das Schweizer Stimmvolk stimmte 51.2 Prozent Ja.

Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 53 Prozent Nein zum Verhüllungsverbot, in den ländlichen gab es 59 Prozent Ja. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 55 Prozent Ja. Kienberg zählt nach der Definition des Bundesamts für Statistik zur Kategorie Land.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 50.2 Prozent Ja zum Verhüllungsverbot, in der Romandie hiess es 53 Prozent Ja. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 60 Prozent Ja. Die Gemeinde Kienberg stimmte somit deutlich stärker zu als ihre Sprachregion.

E-ID-Gesetz scheitert deutlich

Kienberg hat das E-ID-Gesetz mit einem der deutlichsten Nein-Anteile im Kanton Solothurn verworfen. 69.2 Prozent sagten Nein. Das ist Rang 10. 135 Personen stimmten Nein, 60 stimmten Ja. Im Kanton Solothurn ging die Abstimmung zum E-ID-Gesetz mit 60.2 Prozent Nein aus. Auf nationaler Ebene hiess das Resultat 64.4 Prozent Nein.

Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 65 Prozent Nein zum E-ID-Gesetz, in den ländlichen gab es 64 Prozent Nein. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 63 Prozent Nein. Eine klare Mehrheit der ländlichen Gemeinden wie Kienberg haben das E-ID-Gesetz abgelehnt. Rund 97 Prozent dieser Gemeinden lehnten die Vorlage ab.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 64 Prozent Nein zum E-ID-Gesetz, in der Romandie hiess es 68 Prozent Nein. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 56 Prozent Nein. Die Ablehnung in Gemeinde Kienberg fiel somit stärker aus als in der Deutschschweiz.

Mehrheit gegen Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit Indonesien

In der Gemeinde Kienberg hat es ein knappes Nein gegeben zum Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit Indonesien. 52.8 Prozent lehnten die Vorlage ab. Nein-Stimmen gingen 102 ein, Ja-Stimmen gab es 91. Im Kanton Solothurn ging die Abstimmung zum Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit Indonesien mit 55 Prozent Ja aus. Die Schweiz stimmte 51.6 Prozent Ja.

Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 52 Prozent Ja zum Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit Indonesien, in den ländlichen gab es 51.5 Prozent Nein. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 53 Prozent Ja. Die meisten ländlichen Gemeinden, zu denen auch Kienberg zählt, haben das Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit Indonesien abgelehnt, nämlich rund 57 Prozent.

Beim Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit Indonesien ist ein deutlicher Röstigraben erkennbar. Die Ja-Stimmenanteile unterscheiden sich zwischen der deutschen und der französischen Sprachregion um rund 16 Prozentpunkte. In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 56 Prozent Ja zum Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit Indonesien, in der Romandie hiess es 61 Prozent Nein. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 51 Prozent Ja. Die Gemeinde Kienberg stimmte also anders ab als ihre Sprachregion.

Mit 52.4 Prozent lag die Stimmbeteiligung in Kienberg höher als im Kanton Solothurn (51.5 Prozent). Schweizweit lag die Stimmbeteiligung bei 51.2 Prozent.

Dieser Text ist mit Unterstützung eines Algorithmus erstellt worden.

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