Abstimmung
In Niederbipp scheitert das Mediengesetz deutlich

Viermal Nein: So hat Niederbipp bei der eidgenössischen Abstimmung entschieden. Hier finden Sie alle Details zum Resultat in der Gemeinde.

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Die Ergebnisse in Niederbipp: 73 Prozent Nein zum Medienpaket

Die Ergebnisse in Niederbipp: 73 Prozent Nein zum Medienpaket

(chm)

Nein zum Mediengesetz in Niederbipp: Eine sehr deutliche Mehrheit von 73 Prozent der Stimmenden lehnten die Vorlage ab. Auch der Kanton Bern sagte Nein, allerdings deutlich weniger wuchtig, nämlich mit 58 Prozent Nein. Das nationale Ergebnis war 54.6 Prozent Nein.

Bei Vorlagen, die sich um die öffentliche Finanzierung der Medien drehten, hat Niederbipp in den vergangenen Jahren folgendermassen abgestimmt: Zur No-Billag-Initiative zur Abschaffung der Fernseh- und Radiogebühren stimmte die Gemeinde 2018 61.6 Prozent Nein. Beim Systemwechsel zu einer geräteunabhängigen Empfangsgebühr (RTVG-Gesetz, 2015) sagte die Gemeinde 56.1 Prozent Nein.

Die No-Billag-Initiative hatte keine Chance vor dem Volk und wurde mit 71,6 Prozent Nein abgelehnt. Das RTVG-Gesetz kam dagegen zustande, wobei die Befürworter nur gerade mit rund 3600 Stimmen Unterschied gewannen.

Beim Mediengesetz ist ein deutlicher Röstigraben erkennbar. Die Ja-Stimmenanteile unterscheiden sich zwischen der deutschen und der französischen Sprachregion um rund 15 Prozentpunkte. In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 58 Prozent Nein zum Mediengesetz, in der Romandie hiess es 57 Prozent Ja. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 53 Prozent Nein. Die Gemeinde Niederbipp lehnte somit deutlich stärker ab als ihre Sprachregion.

Abschaffung der Emissionsabgabe scheitert deutlich

Die klare Mehrheit der Abstimmenden in Niederbipp hat zur Abschaffung der Emissionsabgabe Nein gestimmt. Mit einem Nein-Anteil von 69.4 Prozent verwirft die Gemeinde die Vorlage. Mit einem ähnlichen Nein-Stimmenanteil von 70.5 Prozent lehnte auch der Kanton Bern die Vorlage ab. Zur Erinnerung: In der Schweiz lautete das Resultat 62.7 Prozent Nein.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 64 Prozent Nein zur Abschaffung der Emissionsabgabe, in der Romandie hiess es 61 Prozent Nein. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 55 Prozent Nein. Die Ablehnung in Gemeinde Niederbipp fiel somit stärker aus als in der Deutschschweiz.

Mehrheit gegen Tabakwerbeverbot

Zum Tabakwerbeverbot hat eine ziemlich knappe Mehrheit in Niederbipp ein Nein eingelegt. Der Nein-Anteil betrug 55 Prozent. Im Kanton Bern ging die Abstimmung zum Tabakwerbeverbot mit 58.4 Prozent Ja aus. Zur Erinnerung: In der Schweiz lautete das Resultat 56.6 Prozent Ja.

Über eine Raucher-Vorlage stimmte die Schweiz zuletzt vor fast zehn Jahren ab, nämlich über die Volksinitiative zum Schutz vor Passivrauchen. Die Schweiz lehnte sie ab (66 Prozent Nein). In Niederbipp lautete das Resultat: 75.8 Prozent Nein.

Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 60 Prozent Ja zum Tabakwerbeverbot, in den ländlichen gab es 50.9 Prozent Nein. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 53 Prozent Ja. Niederbipp zählt nach der Definition des Bundesamts für Statistik zur Kategorie Stadt und stimmte somit anders ab als die Mehrheit in den Städten.

Zwar entschieden die Deutschschweiz und die Romandie beim Tabakwerbeverbot gleich. Dennoch ist ein Röstigraben erkennbar, unterschied sich das Resultat zwischen den Sprachregionen doch um beachtliche 13 Prozentpunkte.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 53 Prozent Ja zum Tabakwerbeverbot, in der Romandie hiess es 67 Prozent Ja. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 58 Prozent Ja. Die Gemeinde Niederbipp stimmte also anders ab als ihre Sprachregion.

Tierversuchsverbot scheitert deutlich

Nein zum Tierversuchsverbot in Niederbipp: Eine sehr deutliche Mehrheit von 78 Prozent der Stimmenden lehnten die Vorlage ab. Mit einem ähnlichen Nein-Stimmenanteil von 78.8 Prozent lehnte auch der Kanton Bern die Vorlage ab. Das Schweizer Stimmvolk stimmte 79.1 Prozent Nein.

Mit 37.6 Prozent lag die Stimmbeteiligung in Niederbipp deutlich tiefer als im Kanton Bern (45.5 Prozent). Schweizweit lag die Stimmbeteiligung bei 44.1 Prozent.

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Dieser Text ist mit Unterstützung eines Algorithmus erstellt worden.