«Meilenstein der Meteorologie»
Was das ist? Der neueste Schweizer Wetterschmöcker

Als «Meilenstein der Meteorologie» feierten Meteo Schweiz und Bundesrat Alain Berset am Freitag die Inbetriebnahme des neuen Wetterradarnetzes für die Schweiz. Dank Stationen wie jener auf dem Weissfluhgipfel soll die Bevölkerung besser vor Naturgefahren gewarnt werden können.

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Wo zieht ein Sturm auf, wo regnet oder schneit es und wie fest? Ein Wetterradar liefert rund um die Uhr Daten zur Atmosphäre über der Schweiz. Diese Daten dienen als wichtige Grundlage für Prognosen und die Warnung der Bevölkerung vor Gefahren wie Starkregen, Gewitter oder Hochwasser.

In den vergangenen neun Jahren hat der Bund das Schweizer Wetterradarnetz modernisiert. Mit der Einweihung des neuen Radars auf dem Weissfluhgipfel nahm das Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie, Meteo Schweiz, am Freitag das «hochmoderne, flächendeckende Wetterradarnetz» in Betrieb, wie das Bundesamt in einer Mitteilung schreibt.

Regen, Schnee und Hagel unterscheiden

Dort ist gar von einem «Meilenstein der Meteorologie» die Rede. Die neuen Radarsysteme können besser zwischen den verschiedenen Niederschlägen Regen, Schnee, Hagel und Graupel unterscheiden. Zudem ist das Netz um zwei Anlagen erweitert worden. Dank den Radaren auf der Pointe de la Plaine Morte im Wallis und auf dem Weissfluhgipfel im Bündnerland gibt es künftig mehr Daten für die Alpen.

Die präziseren und umfassenderen Messdaten würden dazu beitragen, dass die Bevölkerung besser vor Naturgefahren geschützt werden könne, so Meteo Schweiz. (smo)

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