Verkehr

Volle Strassen und Staus: Ferienbeginn führt zu Reisewelle in Schweizer Bergorte

Ein altbekanntes Bild aus früheren Jahren: Der Stau vor dem Gotthard in den Sommermonaten.

Ein altbekanntes Bild aus früheren Jahren: Der Stau vor dem Gotthard in den Sommermonaten.

Sommerzeit bedeutet in der Regel Reisezeit. Das ist auch dieses Jahr trotz Coronakrise nicht anders – zumindest in der Schweiz. Für einmal stauen sich die Autos jedoch nicht vor dem Gotthard.

(rwa) «Der Freizeitverkehr hat deutlich zugelegt. Neuralgische Punkte gibt es im Berner Oberland, der Zentralschweiz und im Bünderland», erklärte Chico Koch von Viauisse in der Sendung «HeuteMorgen» von Radio SRF. Gemäss Zahlen des Bundes waren letztes Wochenende auf der Zürcher Westumfahrung in Richtung Bündnerland 10 Prozent mehr Personen unterwegs als vor einem Jahr.

Für Benno Schmid vom Bundesamt für Strassen (Astra) ist das ein Beleg, dass die Menschen ihre Ferien und ihre Wochenenden in der Schweiz verbringen. Rückläufig ist dagegen der Grenzverkehr. In Basel habe es etwa am letzten Wochenende rund 20 Prozent weniger Verkehr gegeben, sagte Schmid gegenüber Radio SRF. In Chiasso betrug der Rückgang gar 30 Prozent.

Nicht von der inländischen Reisewelle zu profitieren scheint der öffentliche Verkehr. Gemäss SRF sind die Züge im Regionalverkehr zu 70 Prozent gefüllt, jene im Fernverkehr zu 60 Prozent. Das Auto bleibt also das Verkehrsmittel der Wahl.

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