Schweiz

Vertreter der Bergregionen wehren sich gegen die Begrenzungsinitiative

Tourismusdestination fürchten bei einem Ja zur Begrenzungsinitiative am 27. September um ihre ausländischen Arbeitskräfte. (Symbolbild)

Tourismusdestination fürchten bei einem Ja zur Begrenzungsinitiative am 27. September um ihre ausländischen Arbeitskräfte. (Symbolbild)

Der Tourismus sei auf ausländische Arbeitskräfte angewiesen, warnt die Schweizerische Gemeinschaft für die Berggebiete. Sie empfiehlt darum, die Begrenzungsinitiative der SVP am 27. September abzulehnen.

(wap) 45 Prozent der Angestellten in der Tourismusindustrie stammten aus dem Ausland, schreibt die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für die Berggebiete (SAB) in einer am Dienstag veröffentlichten Mitteilung. Auch in der Alpwirtschaft und der Nahrungsmittelindustrie setze man in den Alpen auf Ausländer. Betroffen seien zudem Baugewerbe, öffentlicher Verkehr und Industrie. Allein im Oberwallis rekrutiere die Industrie derzeit 4000 Fachkräfte im Ausland, die in der Schweiz fehlten.

Da ein Ja zur Begrenzungsinitiative das Verhältnis zur EU massiv verschlechtern würde, sei zudem die im Alpenbogen wichtige internationale Zusammenarbeit bedroht. Oder die gegenseitige Anerkennung von geschützten Ursprungsbezeichnungen. Darum empfiehlt die SAB am 27. September, die Begrenzungsinitiative abzulehnen.

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