Fedpol-Bericht

Über 900 Schusswaffen sind schweizweit innert zwei Jahren «verschwunden»

Abhanden kamen in den letzten zwei Jahren 562 Pistolen, 154 Gewehre, 101 Revolver, 33 Sportpistolen, 29 Nachbildungen oder Kugelwaffen, 16 Militärkarabiner, 15 Maschinenpistolen sowie 11 Alarmpistolen. (Symbolbild)

Abhanden kamen in den letzten zwei Jahren 562 Pistolen, 154 Gewehre, 101 Revolver, 33 Sportpistolen, 29 Nachbildungen oder Kugelwaffen, 16 Militärkarabiner, 15 Maschinenpistolen sowie 11 Alarmpistolen. (Symbolbild)

In der Schweiz sind in den beiden letzten Jahren 921 Schusswaffen gestohlen worden oder «verschwunden». Mehr als vier Fünftel der Schusswaffen, insgesamt 766, wurden bei Einbruchdiebstählen entwendet, wie das fedpol bestätigte.

Am stärksten betroffen waren die Kantone Schwyz (127 verschwundene oder gestohlene Waffen), Bern (104), Genf (94), Zürich (92) und Waadt (91), wie das Bundesamt für Polizei (fedpol) Angaben des Westschweizer Fernsehen RTS vom Donnerstag bestätigte. RTS hatte die Herausgabe der Zahlen gestützt auf das Öffentlichkeitsprinzip der Bundesverwaltung erreicht.

Abhanden kamen demnach 562 Pistolen, 154 Gewehre, 101 Revolver, 33 Sportpistolen, 29 Nachbildungen oder Kugelwaffen, 16 Militärkarabiner, 15 Maschinenpistolen sowie 11 Alarmpistolen. All diese Waffen blieben verschwunden. Die Zahlen der entwendeten Waffen sind gemäss der Behörde auf nationaler Ebene stabil.

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