Schweiz

So wollen die SBB den Nachfolger von Andreas Meyer suchen

Der Verwaltungsrat hat einen Ausschuss von vier Personen gebildet. Diese stützen sich bei der Suche auf eine bekannte Headhunter-Agentur.

Seit bald 13 Jahren sitzt Andreas Meyer an den Schalthebeln der Schweizerischen Bundesbahnen. Spätestens auf Ende 2020 räumt er den Chefsessel. Er wolle sich mit sechzig beruflich nochmals neu orientieren, sagte der heute 58-Jährige an der Medienkonferenz. Mit den aktuellen Problemen der SBB habe sein Rücktritt nichts zu tun.

Andreas Meyer, CEO SBB, und VR-Präsidentin Monika Ribar geben sich nach einer Medienkonferenz die Hand.

Andreas Meyer, CEO SBB, und VR-Präsidentin Monika Ribar geben sich nach einer Medienkonferenz die Hand.

Wann genau, die neue Chefin, der neue Chef die Leitung der SBB von Meyer übernehmen wird, ist unklar und hängt laut Verwaltungsratspräsidentin Monika Ribar vom Suchprozess ab. Das Profil für den CEO sei vom gesamten Verwaltungsrat erarbeitet worden: Die Person müsse ein grosses Unternehmen führen können, aber gleichzeitig eine hohe Affinität zur Politik haben. Ribar ist sich aber bewusst: «Die Eierlegende Wollmilchsau werden wir nicht finden.» Für eine Frauenkandidatur zeigte sie sich offen.

Jetzt ist zudem klar, wie der Suchprozess gestaltet werden soll. Der 9-köpfige Verwaltungsrat hat einen Nominationsausschuss für die CEO-Suche gebildet:

Professionelle Hilfe von aussen

Für die Suche nach einem passenden Nachfolger holt sich der Ausschuss Hilfe von Profis. Der Headhunter Guido Schilling berät und begleitet die Verwaltungsräte der SBB beim Prozess. Laut Monika Ribar kennt der berühmte Personalberater die SBB bereits.

Autor

Anna Wanner

Anna Wanner

Autor

Sven Altermatt

Sven Altermatt

Meistgesehen

Artboard 1