Ende Mai nimmt SBB-Chef Andreas Meyer (56) eine zweimonatige Auszeit. «Nach über elf Jahren in einem herausfordernden Job und dank einer sehr gut eingespielten Konzernleitung, welche die Geschäfte zielgerichtet voranbringen wird, ist dies der richtige Moment», schreibt ein SBB-Sprecher. Er bestätigt damit Informationen von SonntagsBlick.

Während seiner Abwesenheit wird Meyer durch Philippe Gauderon (63) vertreten. Ein letztes Highlight für den langjährigen SBB-Kader, der sich Ende Jahr frühzeitig pensionieren lässt. Meyer werde einige Tage mit seinen Eltern, seiner Familie und Freunden verbringen. Daneben mache er eine kurze Weiterbildung, teilt der SBB-Sprecher mit. «Er freut sich darauf, im In- und Ausland Tage zu verbringen, die nicht durchgeplant sind und dabei so zu leben, wie es gerade kommt.»

Der CEO bekommt keine Sonderbehandlung. Bei den SBB haben alle Kadermitarbeiter nach zehn Vollzeit-Dienstjahren Anrecht auf ein Sabbatical von 40 Arbeitstagen, also zwei Monaten. Die SBB steuern dabei 30 Tage bei, zehn muss der Angestellte von seinem Ferienguthaben hergeben. Bedingung ist, dass das Sabbatical in einem Stück bezogen wird.