Schweizer Armee
RS-Start: Die neuen Rekruten müssen vor ihrem Eintritt zu Hause büffeln und trainieren

Wegen dem Coronavirus folgt der Eintritt in die Rekrutenschule gestaffelt. Ein Teil der Rekruten absolviert bis dahin von zu Hause aus ein Lern- und Sportprogramm.

Drucken
Teilen
Nicht alle Rekruten rücken dieses Jahr physisch in die Kaserne ein. Ein Teil von ihnen muss sich zu Hause für die RS vorbereiten.

Nicht alle Rekruten rücken dieses Jahr physisch in die Kaserne ein. Ein Teil von ihnen muss sich zu Hause für die RS vorbereiten.

Keystone

(dpo) Einen solchen Start in die Rekrutenschule hat es wohl noch nie gegeben. Während nächsten Montag sämtliche Kader und in einer zweiten Phase unter anderem die Rekruten der Sanitäts- und Spital-Rekrutenschulen einrücken, beginnt die RS für die Übrigen am 8. Februar. Dabei sollen es sich Letztere zu Hause offenbar nicht zu gemütlich machen, denn die Armee verordnet ihnen «Distance Learning», wie das Verteidigungsdepartement am Freitag mitteilte.

Während drei Wochen müssen die Rekruten dabei von zu Hause theoretische Grundkenntnisse des Militärs und des militärischen Alltags lernen und zusätzlich ein Sporttraining absolvieren.

Die Armee erwartet von den Rekruten sechs Stunden Lernen pro Tag und vier Stunden Sporttraining pro Woche. Denk- oder Bewegungsfaule dürften sich nicht zu früh freuen, denn der Erfolg des Programms werde beim Einrücken geprüft.