Klimaprotest

Polizei beginnt mit Räumung, Klimabewegung ruft Unterstützer auf den Bundesplatz

Polizisten tragen die gewaltlosen Aktivisten weg.

Polizisten tragen die gewaltlosen Aktivisten weg.

Gegen drei Uhr morgens hat die Polizei am Mittwoch mit der Räumung des Bundesplatzes begonnen. Die Aktivisten leisten keinen Widerstand, rufen ihre Unterstützer aber dazu auf, heute auf den Platz zu kommen.

(wap) In der Nacht auf Mittwoch hat die Polizei mit der Räumung des Bundesplatzes begonnen. Die Klimaaktivisten hatten sich teilweise angekettet und zu Sitzblockaden formiert, leisteten aber keinen aktiven Widerstand. Die Organisatoren erklären in einer Medienmitteilung dennoch ihren Willen zum Bleiben. Sie rufen Unterstützer aus der Bevölkerung darin dazu auf, auf den Bundesplatz zu kommen und den Protest zu verstärken.

«Mit der kommenden Räumung schiebt der Berner Gemeinderat die Bekämpfung der Klimakrise zur Seite. Dieses Verhaltensmuster beobachten wir in der Politik seit Jahrzehnten», wird Hanna Fischer von «Klimastreik» in der Meldung zitiert. Die Aktivisten hatten den Bundesplatz rund 44 Stunden lang besetzt gehalten. Ziel der Aktion war es gemäss Aktivisten, das Parlament an seine Verantwortung zu erinnern. Sie fordern, dass die Schweiz bis 2030 klimaneutral wird, der Bundesrat will dieses Ziel erst 2050 erreichen.

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