Adoption
Nach Parlamentsentscheid: Bürgerliche bekämpfen Stiefkindadoption für Homosexuelle

Bürgerliche Kreise bekämpfen die Stiefkindadoption für Homosexuelle mit dem Referendum. Sie haben bis am 6. Oktober Zeit, die nötigen 50'000 Unterschriften zu sammeln. Die Frist ist am Dienstag im Bundesblatt publiziert worden.

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Das Parlament hatte in seiner Sommersession beschlossen, dass Homosexuelle künftig die Kinder ihres Partners oder ihrer Partnerin adoptieren dürfen. Nun bekämpfen die bürgerlichen Parteien den Entscheid mit einem Referendum. (Symbolbild)

Das Parlament hatte in seiner Sommersession beschlossen, dass Homosexuelle künftig die Kinder ihres Partners oder ihrer Partnerin adoptieren dürfen. Nun bekämpfen die bürgerlichen Parteien den Entscheid mit einem Referendum. (Symbolbild)

KEYSTONE/APA/ROLAND SCHLAGER

Das Parlament hatte die Änderung des Zivilgesetzbuchs in der Sommersession beschlossen: Homosexuelle sollen Kinder ihres Partners oder ihrer Partnerin in Zukunft adoptieren dürfen. Heute ist die Stiefkindadoption Ehepaaren vorbehalten. Künftig soll sie in allen Paarbeziehungen möglich sein, unabhängig vom Zivilstand und von der sexuellen Orientierung.

Dagegen wehrt sich ein Komitee aus den Reihen der SVP, CVP und EDU. Damit werde eine "Büchse der Pandora" geöffnet und das Kindeswohl "auf dem Altar von nimmersatten Ideologien geopfert", kritisierten die Gegner nach dem Entscheid der Räte.

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