Jura

Nach Coronafällen in jurassischen Sekundarschulen: Über 400 Personen in Quarantäne

350 Schülerinnen und Schüler müssen ihre erste Ferienwoche zu hause verbringen.

350 Schülerinnen und Schüler müssen ihre erste Ferienwoche zu hause verbringen.

Nachdem im Kanton Jura in einer Woche 30 positive Fälle gemeldet wurden, verhängen die Behörden nun strenge Quarantäne-Massnahmen. Schüler von zwei Sekundarschulen dürfen in ihren Ferien nicht raus.

(agl) An den jurassischen Sekundarschulen in Les Breuleux und in Haute-Sorne wurden in der letzten Woche je vier positive Coronafälle gemeldet. Sowohl Schüler als auch Lehrer waren betroffen. Wie der Kanton Jura am Sonntag mitteilte, hat der Kantonsarzt nun beschlossen, alle Lehrer und Schüler für 10 Tage unter Quarantäne zu stellen. Insgesamt müssen 360 Schülerinnen und Schüler sowie 50 Lehrer zu Hause bleiben.

Die Schulen waren bereits vergangene Woche geschlossen und die Schüler frühzeitig in die Sommerferien entlassen worden. Bis anhin galt die Quarantäne für die Infizierten selbst sowie einige Lehrkräfte, nun dürfen auch die Schüler ihre Häuser nicht mehr verlassen. Die Quarantäne gilt ab dem letzten Kontakt bis zum nächsten Wochenende.

Auch fast alle Mitarbeiter von zwei jurassischen KMU stehen seit letzter Woche unter Quarantäne, wie der Kanton weiter schreibt. Betroffen sind rund 30 Personen. Die Behörden sprechen von einer besorgniserregenden Situation und rufen die Bevölkerung zu vermehrter Wachsamkeit und zum Wahrnehmen ihrer Verantwortung auf. Würden die aktuellen Massnahmen nicht respektiert, dürften stärkere Restriktionen folgen.

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