Als erstes ist Viola Amherd, CVP, als Nachfolgerin von Doris Leuthard gewählt worden – überraschend bereits im ersten Wahlgang:

Viola Amherd schon im ersten Durchgang gewählt

Mit 148 Stimmen hat die 56-jährige Walliserin auf Anhieb das absolute Mehr erreicht und sich damit den Bundesratssitz gesichert.

Danach ist auch Karin Keller-Sutter, FDP, bereits im ersten Wahlgang Bundesrätin geworden:

Karin Keller-Sutter im ersten Wahlgang zur Bundesrätin gewählt

Mit 154 Stimmen sichert sich Karin Keller-Sutter den Platz im Bundesrat als Nachfolgerin von Johann Schneider-Ammann.

Erleichtert und glücklich gaben sich die beiden neuen Bundesrätinnen in ihren ersten Interviews:

Viola Amherd: «Ich bin sehr glücklich»

Viola Amherd: «Ich bin sehr glücklich»

Die neugewählte Bundesrätin Viola Amherd zeigte sich nach der Wahl erfreut über das ausgezeichnete Resultat. Sie will sich im Bundesrat künftig für Frauen einsetzen, ein Wunschdepartement nannte sie nicht.

Keller-Sutter: «Es ist wie bei einer bestandenen Prüfung»

Keller-Sutter: «Es ist wie bei einer bestandenen Prüfung»

Die neugewählte Bundesrätin Karin Keller-Sutter zeigte sich nach der Wahl gelöst. Sie gestand, dass sie trotz ihres perfekten Auftretens auch Zweifel hatte während des Wahlkampfs. Die Wilerin will auch als Bundesrätin Präsenz zeigen in der Ostschweiz.

Die Bundesratswahlen 2018 in Bildern:

Dann trafen die beiden neuen Bundesrätinnen erstmals auf ihre Kollegen – das erste offizielle Foto entstand :

Begrüssung der beiden gewählten Bundesrätinnen

Und nicht zuletzt sind vor den Wahlen die abtretenden Bundesräte Doris Leuthard, CVP, und Johann Schneider-Ammann, FDP, verabschiedet worden – mit einer grosszügigen Prise Humor und Ironie:

Marina Carobbio Guscetti: «Doris Leuthard wurde nie emotional»

Marina Carobbio Guscetti: «Doris Leuthard wurde nie emotional»

Doris Leuthard beweist während der Rede der Nationalratspräsidentin, dass sie den Sinn für Humor auch bis zur Verabschiedung nicht verloren hat.

Schneider-Ammann avanciert zum Komiker

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Nach nicht einmal 30 Sekunden erntet der abtretende Bundesrat Johann Schneider-Ammann Zwischenapplaus für seine selbstironische Abschiedsrede.