Gleichstellung
«Man begegnet uns oft nicht auf Augenhöhe»: Rollstuhlfahrer Matyas Sagi-Kiss über die ewige Bevormundung von Menschen mit Behinderung

Fremde Menschen geben ihm auf der Strasse Geld oder schieben seinen Rollstuhl, ohne gefragt zu haben. Übergriffiges Verhalten gehört für Matyas Sagi-Kiss zum Alltag. Der 39-Jährige sagt, was für die Rechte von Menschen mit Behinderung noch getan werden muss.

Ann-Kathrin Amstutz 1 Kommentar
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Matyas Sagi-Kiss und Assistenzhündin Ginger absolvieren den täglichen Nachmittagsspaziergang – heute auf der Zürcher Josefswiese.

Matyas Sagi-Kiss und Assistenzhündin Ginger absolvieren den täglichen Nachmittagsspaziergang – heute auf der Zürcher Josefswiese.

Ann-Kathrin Amstutz

Wirtschaftsjurist, Bezirksrat, Sozialdemokrat, Rollstuhlfahrer: Mit diesen Worten beschreibt sich der 39-jährige Matyas Sagi-Kiss auf den sozialen Medien. Hinzuzufügen wäre: Hundeliebhaber und scharfzüngiger Beobachter der Schweizer Gesellschaftspolitik. Vor allem aber ist er ein Mensch, der sein Leben selbstbestimmt leben möchte.

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