Zeitgleich wurde das Friedenslicht 2018 von hunderten Menschen in Basel, Freiburg und Luzern feierlich empfangen, wie der Verein Friedenslicht Schweiz am Sonntag mitteilte. Das Licht wanderte daraufhin von Hand zu Hand der Friedenslichtträgerinnen und -träger.

Mit Laternen und Fackeln transportierten diese das Licht sternenförmig an über 220 Orte in der Schweiz - so viele wie noch nie. "So wird jedes Jahr aus der einen kleinen Flamme aus Bethlehem ein Lichtermeer von mehreren zehntausend Friedenslichtern", heisst es in der Mitteilung.

Internationales Ritual

Das Friedenslicht soll laut den Veranstaltern die Menschen jeden Alters, Gesunde sowie Kranke und Menschen jeder Hautfarbe, Religion sowie Kultur zusammenbringen, um den Weihnachtsfrieden gemeinsam zu feiern.

In Zürich entzündete Sara Meyer, Geschäftsführerin der Stiftung "Denk an mich", die acht Meter hohe Friedenslicht-Feuerskulptur. Die Stiftung übernahm erneut das Patronat für die konfessionell unabhängige Aktion in der Schweiz. Organisiert wird der internationale Weihnachtsbrauch seit 1993 vom Verein Friedenslicht Schweiz. Dieser wird von mehreren Vereinen, Gemeinden Schulen und Institutionen getragen.

Am internationalen Weihnachtsbrauch nahmen gemäss den Organisatoren dieses Jahr über 30 Länder in Europa und Übersee teil.