Affäre Maudet
FDP Schweiz bekräftigt Forderung nach Rücktritt von Pierre Maudet

Die FDP Schweiz fordert weiterhin den Rücktritt des Genfer Staatsrats Pierre Maudet. Das knappe Vertrauensvotum für ihn durch die Kantonalpartei von Dienstagabend ändert nichts an diesem Standpunkt.

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"Die gestrige Sitzung hat vor allem die Tatsache hervorgehoben, dass Pierre Maudet durch sein Verhalten die FDP Genf teilt und schädigt", teilte die FDP Schweiz am Mittwoch in einer Erklärung gegenüber der Agentur Keystone-SDA mit. Die Zustimmung für Maudet ändere nichts an den Punkten, welche die FDP als entscheidend erachte.

"Das Vertrauen hat sich nachhaltig verschlechtert", schreibt die FDP Schweiz weiter. Das Verhalten von Herrn Maudet entspreche nicht den Werten der FDP und gefährde die Arbeit von vielen Jahren.

Die FDP Schweiz hatte bereits am 28. November den Rücktritt des Genfer Politikers gefordert. Nach einem Treffen mit der Parteispitze in Bern hatte sich Maudet bereits geweigert, dieser Forderung nachzukommen.

Auf die Frage, welche weiteren Mittel der FDP Schweiz zur Verfügung stehen, hiess es, dass andere Massnahmen zurzeit nicht relevant seien. Aber die Partei werde den Wahlkampf der FDP Genf für die Eidgenössischen Wahlen aufmerksam verfolgen. "Die Wähler haben verstanden, dass das Verhalten von Pierre Maudet in keiner Weise die Werte der FDP widerspiegelt", schreibt die Partei.

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