Flughafen Genf

Ehefrau wollte ihren Mann mit Bombenalarm am Abflug hindern

Mehrere Zeugen berichten von zahlreichen Identitätskontrollen im Flughafengebäude. Es sollen während der vergangenen Nacht mehrere Drohungen eingegangen sein, wie verschiedene Medientitel am Mittwoch berichten.

Mehrere Zeugen berichten von zahlreichen Identitätskontrollen im Flughafengebäude. Es sollen während der vergangenen Nacht mehrere Drohungen eingegangen sein, wie verschiedene Medientitel am Mittwoch berichten.

Wegen eines falschen Bombenalarms sind am Mittwoch auf dem Flughafen Genf die Kontrollen verschärft worden. Die Polizei war mit einem Grossaufgebot vor Ort. Ausgelöst hatte den Alarm eine Frau, die nach eigenen Aussagen ihren Ehemann am Abflug hindern wollte.

Die Frau, die im französischen Annecy lebt, sagte den Ermittlern, sie habe am Dienstagabend beim Schweizer Zoll am Genfer Flughafen angerufen. Sie habe mitgeteilt, dass eine Person mit einer Bombe am Mittwoch im französischen Sektor des Flughafens sein werde. Dies teilte die Genfer Staatsanwaltschaft in einem Communiqué mit.

Am Mittwochmorgen wurden deshalb die Reisenden kontrolliert, bevor sie dasFlughafengebäude betraten. Passagiere wurden aufgefordert, rechtzeitig zum Flughafen zu kommen, damit die Kontrollen durchgeführt werden könnten.

Wegen Warnhinweisen: Polizeieinsatz am Flughafen Genf

Wegen Warnhinweisen: Polizeieinsatz am Flughafen Genf

Genf - 27.7.16 - Am Flughafen Genf ist am Mittwochmorgen in einem gross angelegten Einsatz die Identität der Passagiere unter die Lupe genommen worden. Auslöser des Einsatzes waren Informationen der Behörden aus Frankreich.

Angespannte Lage

"Im aktuellen Umfeld nehmen wir sämtliche Informationen sehr ernst", sagte ein Mediensprecher der Genfer Kantonspolizei. Die Lage sei allerdings nicht derart schwerwiegend gewesen, dass man den Flughafen hätte schliessen müssen. Wegen der international angespannten Situation bleiben die Kontrollen am Flughafen verstärkt.

Gegen die Anruferin aus Frankreich wurde eine Strafuntersuchung eröffnet wegen Schreckung der Bevölkerung. Nach Angaben der Genfer Staatsanwaltschaft werden die schweizerischen und französischen Behörden mit Blick auf das Verfahren koordiniert arbeiten.

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