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Dario Cologna: Im vierten Anlauf gelang ihm der Triumph

Giulia Steingruber und Dario Cologna als Sportler des Jahres geehrt. Team des Jahres ist die Schweizer Eishockey-Nati. Sean Simpson wird als bester Trainer ausgezeichnet.

Marcel Kuchta
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Bundesrat Ueli Maurer gratuliert Dario Cologna zur Auszeichnung Sportler des Jahres 2013.

Bundesrat Ueli Maurer gratuliert Dario Cologna zur Auszeichnung Sportler des Jahres 2013.

Das Jahr 2013 begann für Dario Cologna mit einem ersten Höhepunkt: Er wurde im Januar zum «Schweizer des Jahres 2012» gekürt. Gestern schloss sich für den Ausnahmeathleten aus dem Münstertal mit der Ehrung zum «Sportler des Jahres» der Kreis auf denkbar perfekte Art und Weise.

Als erst zweiter Langläufer nach Sepp Haas (1968) wurde Cologna diese Ehre zuteil. Er verwies mit einem Stimmenanteil von 29 Prozent seine nächsten Verfolger Stanislas Wawrinka (25,6) und Roman Josi (20) klar auf die Plätze.

Sean Simpson wird Trainer des Jahres Sean Simpson hat die Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft im Mai in Stockholm mit dem Gewinn der WM-Silbermedaille zum grössten Erfolg in der Verbandsgeschichte geführt. Deshalb war die Wahl zum Trainer des Jahres nichts als logisch.
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Marcel Hug wird ausgezeichnet als Behindertensportler des Jahres 2013 trat Marcel Hug endgültig aus dem Schatten von Heinz Frei und Edith Wolf-Hunkeler. Fünf Goldmedaillen an der Leichtathletik-WM brachten ihm erstmals die Auszeichnung als Behindertensportler des Jahres ein.
Giulia Steingruber wird Sportlerin des Jahres Als zweiter Turnerin nach Ariella Kaeslin wurde der 19-jährigen Ostschweizerin Giulia Steingruber die Ehre zuteil, zur Schweizer Sportlerin des Jahres gewählt zu werden. Die Europameisterin und WM-Vierte am Sprung hat ein fast perfektes Jahr hinter sich.
Team des Jahres: Die Schweizer Eishockey-Nati. Mit dem Gewinn der WM-Silbermedaille gelang dem Schweizer Eishockey-Nationalteam an der WM in Stockholm ein veritabler Coup. Es erhielt damit zum zweiten Mal nach 1986 die Auszeichnung als Team des Jahres.
Newcomerin des Jahres Belinda Bencic Belinda Bencic ist die Schweizer Newcomerin des Jahres. Mit ihren Siegen an den Grand-Slam-Turnieren in Paris und Wimbledon bei den Juniorinnen weckt die 16-Jährige aus Wollerau Hoffnungen auf die Fortsetzung der Schweizer Hausse im Tennis.
Dario Cologna ist Sportler des Jahres 2013 Elf Monate nach der Wahl zum Schweizer des Jahres wurde Dario Cologna zum Sportler des Jahres gekürt. Diese Ehrung wurde ihm erst als zweitem Langläufer nach Sepp Haas, 1968 Olympia-Dritter über 50 km, zuteil.

Sean Simpson wird Trainer des Jahres Sean Simpson hat die Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft im Mai in Stockholm mit dem Gewinn der WM-Silbermedaille zum grössten Erfolg in der Verbandsgeschichte geführt. Deshalb war die Wahl zum Trainer des Jahres nichts als logisch.

Keystone

Im Schatten von Cuche und Federer

Dario Cologna war 2009 zum «Newcomer des Jahres» gewählt worden. In den folgenden Jahren war er bei der Wahl zum besten Sportler jeweils nur gegen übermächtige Konkurrenten wie Didier Cuche oder Roger Federer gescheitert. Befeuert wurde sein Triumph vor allem durch seinen WM-Titel im Val di Fiemme.

Nur acht Tage nach seinem Gold-Lauf im Skiathlon stand der Bündner als Silbermedaillen-Gewinner über 50 km erneut auf dem Podest.

Mit seinen famosen Leistungen in der Loipe setzte sich der derzeit verletzte Langläufer schliesslich gegen die starke Konkurrenz durch. «Diese Wahl ist eine sehr grosse Ehre für mich. Ich wurde in den vergangenen Jahren einige Male auf den Ehrenplatz verwiesen. Umso glücklicher bin ich, dass ich es doch noch ganz nach oben geschafft habe», freute sich der 27-Jährige.

Publikum gab den Ausschlag

Cologna verhinderte mit seiner Wahl den totalen Triumph des Eishockeys, welches schon die Titel in der Sparte «Trainer des Jahres» und «Team des Jahres» abgeräumt hatte. Roman Josi wäre der erste Mannschaftssportler seit Fredy Bickel im Jahr 1953 gewesen, der sich gegen die starken Einzelkämpfer durchgesetzt hätte.

Dem Verteidiger der Nashville Predators, der beim Silbermedaillengewinn der «Eisgenossen» an der WM in Stockholm als erster Schweizer überhaupt zum besten Spieler des Turniers ausgezeichnet worden war, fehlten letztlich vor allem die Publikumsstimmen, welche zusammen mit jenen der Sportjournalisten und jenen der stimmberechtigten Sportler für das finale Verdikt sorgten.

Dramatische Wahl bei den Frauen

Dramatischer ging es bei der Wahl zur «Sportlerin des Jahres» zu und her. 0,41 Prozent betrug der Vorsprung, den Kunstturnerin Giulia Steingruber am Ende auf die zweitplatzierte Simone Niggli-Luder aufwies. Lara Gut komplettierte den dramatischen Dreikampf um den Titel der «Sportlerin des Jahres». Sie verfehlte den Triumph ebenfalls lediglich um knappe 1,09 Prozent gegenüber Steingruber. Gut legte am gestrigen Abend, vermutlich befeuert durch ihren sagenhaft guten Start in die neue Skisaison, einen veritablen Schlussspurt hin und hätte sich den Titel dank der Publikumsstimmen beinahe noch geschnappt.

Giulia Steingrubers Erfolg ist auf jeden Fall hoch verdient. Nach Ariella Käslin ist die Ostschweizerin die zweite Kunstturnerin, die zur «Sportlerin des Jahres» gewählt wurde. Die 19-Jährige hat ein fast perfektes Jahr hinter sich, welches gestern Abend mit dem Sprung auf den Gipfel endete. An der Europameisterschaft in Moskau sicherte sich Steingruber im April am Sprung die Goldmedaille. Knapp sechs Monate später verpasste sie an der WM im belgischen Antwerpen das Podest nur hauchdünn und belegte den starken, vierten Rang. Daneben sorgte sie auch am Boden (Rang 5) und im Mehrkampf (Rang 7) für glänzende Resultate.

Dari Cologna ist Sportler des Jahres
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Dario Cologna und Giulia Steingruber sind die Sportler des Jahres
Dario Cologna ist Sportler des Jahres
Dario Cologna mit seiner Auszeichnung

Dari Cologna ist Sportler des Jahres

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