Schweiz

Dank besserem Herdenschutz: Es gibt immer weniger Risse pro Wolf in der Schweiz

Mehr Wölfe, bessere Schutzmassnahmen, weniger Risse pro Wolf.

Mehr Wölfe, bessere Schutzmassnahmen, weniger Risse pro Wolf.

Zwar hat die Zahl der Übergriffe auf Nutztiere seit der Rückkehr des Wolfs in die Schweiz zugenommen, die Zahl der Risse pro Wolf aber sei seit Jahren rückläufig, schreibt die Organisation «Gruppe Wolf Schweiz».

(sih) 1985 kehrte der Wolf in die Schweiz zurück, seither ist die Population stark gewachsen. Aktuell leben 80 Tiere in einem guten Dutzend Kantone. Seit sich 2012 in der Schweiz das erste Rudel gebildet hat, ist der Bestand um das Achtfache angewachsen. Zugenommen hat in den letzten Jahren auch die Zahl der Übergriffe auf Nutztiere, die auf den Wolf zurückgehen, der unter Artenschutz steht. Zwischen 300 und 500 Schafe und Ziegen werden pro Jahr von Wölfen getötet. 2018 waren es sogar 526.

Die Zahl der Risse pro Wolf liegt seit Jahren konstant unter 10.

Die Zahl der Risse pro Wolf liegt seit Jahren konstant unter 10.

Doch die Zahlen würden trügen, argumentiert die «Gruppe Wolf Schweiz». Die Summe der Risse sei nur deshalb nicht stark zurückgegangen, weil die Zahl der Schafe und Ziegen deutlich weniger stark gesunden sei als die Zahl der Risse an diesen Tieren. So sei die Zahl der pro Wolf gerissenen Nutztiere seit Jahren rückläufig, schreibt die «Gruppe Wolf Schweiz», von über 50 bei der Rückkehr des Wolfs auf inzwischen konstant unter 10. Grund dafür sei der verbesserte Herdenschutz.

Die Wolfspopulation in der Schweiz ist in den letzten Jahren gewachsen.

Die Wolfspopulation in der Schweiz ist in den letzten Jahren gewachsen.

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