Terror in Frankreich
Bundesrätin Sommaruga nimmt an Trauermarsch in Paris teil

Nach dem Attentat auf die Redaktion des Satire-Magazins «Charlie Hebdo» und den Geiseldramen in Frankreich am Freitag zeigt auch der Bundesrat Solidarität mit den Opfern des Terrors in Frankreich.

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Die frisch gewählte Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga (Archiv)

Die frisch gewählte Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga (Archiv)

Keystone

Die Schweizer Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga nimmt am Sonntag in Paris am Solidaritätsmarsch für die Opfer des Anschlages auf das Satire-Magazin "Charlie Hebdo" teil. Das sagte ein Sprecher von Sommarugas Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) am Freitagabend gegenüber der Nachrichtenagentur sda.

Ebenfalls am Solidaritätsmarsch in Paris teilnehmen werden die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel sowie der britische Premierminister David Cameron, seine italienischen und spanischen Amtskollegen Matteo Renzi und Mariano Rajoy und EU-Ratspräsident Donald Tusk.

Er habe die Einladung von Frankreichs Präsident François Hollande angenommen, teilte Cameron am Freitag über Twitter mit. Das Aussenministerium in Paris bestätigte zudem die Teilnahme Merkels.

Die staatliche spanische Nachrichtenagentur efe berichtete, Rajoy habe Paris ausserdem die Bereitschaft Spaniens zur Zusammenarbeit "bei allem, was zur Bekämpfung des Terrorismus nötig ist" zugesagt.

Zwei islamistische Attentäter hatten am Mittwoch in der Redaktion des Satire-Magazins "Charlie Hebdo" in Paris ein Massaker verübt - insgesamt zwölf Menschen erschossen sie dort und auf ihrer Flucht. Nach einer Geiselnahme am Freitagmorgen wurden sie am frühen Abend von Elite-Polizisten erschossen.

Ein islamistischer Gesinnungsgenosse der beiden tötete am Donnerstag am südlichen Stadtrand von Paris eine Polizistin. Er verschanzte sich am Freitag mit mehreren Geiseln in einem jüdischen Supermarkt im Osten von Paris. Bei der Erstürmung erschoss die Polizei den Mann. Vier weitere Menschen kamen dort ums Leben. (sda)

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