Todesfall

Basler Völkerrechtsprofessor Luzius Wildhaber ist tot

Luzius Wildhaber an einer Rede im Nationalratssaal anlässlich einer Rede zum 40. Jahrestags des Beitrittes der Schweiz zum Europarat.

Luzius Wildhaber an einer Rede im Nationalratssaal anlässlich einer Rede zum 40. Jahrestags des Beitrittes der Schweiz zum Europarat.

Luzius Wildhaber, ehemaliger Richter und Präsident am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte, ist vergangene Woche gestorben. Wildhaber war auch Rektor der Universität Basel.

Luzius Wildhaber ist am vergangenen Dienstag 83-jährig gestorben. Das teilte am Freitag die Universität Basel mit. Wildhaber war Professor für Völker-, Staats- und Verwaltungsrecht sowie ehemaliger Rektor der Universität Basel.

1991 wurde Wildhaber Richter am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte, von 1998 bis 2007 amtete er als dessen erster hauptamtlicher Präsident. In einer Traueranzeige des Gerichtshofs in der NZZ heisst es, seine ehemaligen Mitarbeiter würden sich an seine Menschlichkeit, seinen Humor und seinen neugierigen Geist erinnern.

Die Universität Basel beschreibt Wildhaber – ebenfalls in einer Todesanzeige in der NZZ – als liebenswürdigen und humorvollen Menschen. Er habe zudem einen beeindruckenden juristischen Sachverstand gehabt und stets eine humanistische und liberale Grundhaltung gelebt.

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