Schweiz

Auf Schweizer Strassen sind so wenige Neuwagen unterwegs wie seit der Ölkrise nicht mehr

Der Autoverband rechnet damit, dass Kundinnen und Kunden nach der Krise vor allem auf günstigere Modelle zurückgreifen werden. (Symbolbild)

Der Autoverband rechnet damit, dass Kundinnen und Kunden nach der Krise vor allem auf günstigere Modelle zurückgreifen werden. (Symbolbild)

Die Automobilbranche verzeichnet für den Monat April einen starken Rückgang bei den neu angemeldeten Personenwagen. Im weiteren Verlauf des Jahres könnte die Nachfrage vor allem nach günstigeren Modellen steigen.

(gb.) Im April haben Autosalons in der Schweiz 9'382 Fahrzeuge verkauft. Das sind 67,2 Prozent weniger als im gleichen Monat vor einem Jahr. Diese Zahlen teilte am Sonntag der Branchenverband Auto Schweiz mit. Seit der Ölkrise in den 1970er Jahren habe es keinen einzigen Monat gegeben, in dem weniger als 10'000 Fahrzeuge verkauft worden seien, heisst es in der Mitteilung weiter.

Seit Beginn des Jahres sind insgesamt 64'834 Personenwagen verkauft worden. Der Rückgang auf die ersten vier Monate berechnet, beträgt damit gemäss Auto Schweiz 35,6 Prozent. Während Wagen mit alternativen Antrieben Anfang Jahr noch verstärkt nachgefragt wurden, rechnet der Verband nun mit einem Rückgang bei diese Modellen. «Die Coronakrise könnte dazu führen, dass bei Anschaffungen in den kommenden Monaten eher auf günstigere Modelle ohne Elektromotor zurückgegriffen wird», heisst es weiter.

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