Es gehe darum, Asylsuchende möglichst oberirdisch einzuquartieren, steht in einer gemeinsamen Mitteilung der Berner Kantonsverwaltung und der Stadt Biel vom Montag. Anderseits wolle der Kanton Bern die Stadt Biel, die eine der höchsten Sozialhilfequoten der Schweiz aufweist, mit den Wohncontainern entlasten.

Gemeint ist damit, dass der Kanton Bern in der Stadt Biel möglichst keine zusätzlichen Wohnungen für Asylsuchende, vorläufig Aufgenommene und anerkannte Flüchtlinge mietet.

Die 88 Wohncontainer befinden sich bei der künftigen Einmündung des A5-Ostasts von Biel in die Autobahn A16 "Transjurane" in Biel-Bözingen. Leer wurden sie, weil die östlichen Autobahnumfahrung von Biel demnächst fertig ist und im Herbst dem Verkehr übergeben wird.

Bevor der Kanton Bern die Container als Asyl-Kollektivunterkunft nutzen kann, muss noch ein Baubewilligungsverfahren durchgeführt werden.