Aargau

Aargau: Parlament berät im Juni über Sonntagsverkäufe

Im Aargau sollen künftig an vier Sonntagen im Jahr die Läden offenbleiben.

Sonntagsverkauf

Im Aargau sollen künftig an vier Sonntagen im Jahr die Läden offenbleiben.

Die vorberatende Kommission des Aargauer Grossen Rates hat sich für vier bewilligungsfreie Sonntagsverkäufe ausgesprochen.

Die Aargauer Regierung schlägt im Einführungsgesetz zum Arbeitsrecht die Einführung von vier bewilligungsfreien Sonntagen pro Jahr vor. Die Kommission für Volkswirtschaft und Abgaben des Grossen Rates hat diesem Gesetz nun zugestimmt. Dies geht aus einer Mitteilung der Kommission hervor.

Konkret sieht das Gesetz für jedes Jahr zwei Sonntage vor, an denen Arbeitnehmende in Verkaufsgeschäften bewilligungsfrei beschäftigt werden dürfen. Diese werden vom Regierungsrat festgesetzt. Zusätzlich haben die Gemeinden die Möglichkeit, zwei weitere bewilligungsfreie Sonntagsverkäufe festzulegen. Ein Antrag, der die Anzahl bewilligungsfreier Sonntagsverkäufe auf die zwei vom Regierungsrat zu bezeichnenden Sonntage beschränken wollte, ist in der Kommission unterlegen.

Auch ins Gesetz aufgenommen wird die Feiertagsregelung im Kanton Aargau. Die Kommission für Volkswirtschaft und Abgaben des Grossen Rates hat zur Kenntnis genommen, dass eine kantonsweite Harmonisierung der Feiertage kaum realisierbar ist. Deshalb wird die heutige Feiertagsregelung praktisch unverändert ins Gesetz überführt.
Der Grosse Rat berät das Einführungsgesetz zum Arbeitsrecht voraussichtlich am 23. Juni 2009. (cav)

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