Wer im Internet nach «Poggioreale» sucht, wird beispielsweise auf Wikipedia fündig, von einem Dorf 80 Kilometer südwestlich von Palermo ist hier die Rede. Und: «Das alte Dorf wurde 1642 in einer Höhe von 393 m in den Gibelliner Bergen gegründet. (...) Aus der Ferne scheint das Dorf intakt zu sein, es ist aber eine Geisterstadt.»

In der Nacht des 14. Januar 1968 ereignete sich in der Region ein Erdbeben und zerstörte nicht nur das Dorf Poggioreale, sondern riss auch 231 Menschen in den Tod. 

Die Behörden entschieden sich dafür, die Menschen umzusiedeln, ein Wiederaufbau war zu teuer. Und so entstand das neue Poggioreale – und seine Geisterstadt. (smo)