Auenschutzpark

Rodung für Auenschutzpark hat begonnen

(Bild: Roman Schenkel)

Rodung Auenschutzpark

(Bild: Roman Schenkel)

In Rupperswil hat die Rodung des Waldes für den geplanten Auenschutzpark begonnen. Kernstück des Parks ist ein 1,6 Kilometer langer Seitenarm der Aare, der durch den Wald der Gemeinde Rupperwil ausgehoben wird.

An dieser Stelle schlagen die Mitarbeiter der Forstbetriebe Rupperswil eine 30 bis 40 Meter breite Schneise in den Wald. Insgesamt werden dabei 6 Hektaren Wald gefällt. «Das entspricht ungefähr 2500 Kubikmeter Holz. So viel Holz fällen wir sonst in einem ganzen Jahr», erklärt der Förster Max Senn.

Er rechnet, dass er und seine Mitarbeiter für das Projekt ungefähr 10 000 Bäume fällen werden. Für das Auenschutzprojekt wird zudem der alte Aarelauf mit Buhnen - Hindernissen aus Kies, Bäumen oder Steinen - dynamisiert. Dies bewirkt, dass unterschiedliche Strömungsverhältnisse und Wassertiefen entstehen. Die Natur erobert den neuen Lebensraum rasch, wie Erfahrungen aus anderen Auenschutzgebieten zeigen. (Ros)

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