Plötzlich pressierts mit dem Reifenwechsel

Der Winter hat sich ein erstes Mal gemeldet. Das spüren Garagen und Reifencenter. Sie haben alle Hände voll zu tun.

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Reifen

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Pressedienst

Martin Übelhart

Der meteorologische Wintereinbruch mit der Aussicht auf mehrere Tage mit Temperaturen um den Gefrierpunkt haben ihre Wirkung nicht verfehlt: Bei der Filiale von Pneu Egger im Aarauer Telli-Quartier ist der Vorplatz dicht mit Autos besetzt. Alle sind fein säuberlich mit magnetischen Zahlenwürfeln durchnummeriert. Eines nach dem anderen wird in die Werkhalle gefahren. Die Druckluftschrauber rattern und lösen Muttern, hier zieht ein Mitarbeiter Reifen auf eine Felge auf, dort wuchtet ein anderer ein Rad aus.

Im Akkord wechseln die Männer Reifen. «Gestern und heute hatten wir extrem viel zu tun», sagt Werkstattchef Gerardo Immersi. «Wenn der Winter langsam kommt, strömen die Leute zu uns.» Es gebe keinen Reifen-Typ, den die Kundinnen und Kunden bevorzugen würden, sagt er. «Die Kunden orientieren sich an den Testberichten und wollen meist Reifen aus dem Premium-Segment.»

Für Immersi muss ein Winterreifen einen guten Grip auf Schnee bieten und gute Fahrbedingungen bei Nässe wie auf trockener Strasse aufweisen. Ein wichtiger Aspekt ist auch die Kilometerleistung. Es lohne sich durchaus, für einen guten Reifen ein paar Franken mehr auszugeben. Beim Fachhändler könne man zudem sicher sein, dass die Reifen nicht zu lange im Lager gelegen und Qualitätseinbussen erlitten hätten. Bei einer Bestellung beim Discounter im Internet habe man diese Kontrolle nicht, warnt der Werkstattleiter. Sagts - und wendet sich dem nächsten wartenden Kunden zu.