Wildparks Roggenhausen
Neues Kleid für den Entenweiher

Die sanfte Erneuerung des Wildparks Roggenhausen steht vor einer weiteren Etappe: Der Entenweiher soll eine grössere Umgestaltung erfahren. Am Sonntag, 7. Juni, trifft sich der Förderverein zur traditionellen Landsgemeinde.

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Aargauer Zeitung

Der Verein Wildpark Roggenhausen unter dem Präsidium von Silvio Bircher hält sich an das Prinzip der «qualitativen Verbesserung» in kleinen Schritten. Nächstes Projekt in dieser Sache ist die Umwandlung des Entenweihers zu einer Naturanlage mit Schilf und Pflanzen. Voraussetzung ist allerdings, dass die Aarauer Ortsbürger am 8. Juni dem entsprechenden Projektierungskredit von 45 000 Franken und später auch der baulichen Investition zustimmen.

Läuft alles rund, könnte mit der Realisierung der «Operation Entenweiher» im Roggenhausen im Jahre 2010 begonnen werden. Laut Präsident Bircher «florieren» der «Club 100 Roggenhausen» und die Tierpatenschaften ausgezeichnet. Erfreulich ist auch die Tatsache, dass im vergangenen Jahr rund 150 Personen neu dem Wildparkverein beigetreten sind.

Eine positive Bilanz ziehen darf auch Finanzchef Jörg Meier. Höhere Beiträge der öffentlichen Hand, Mehrerträge und die «unveränderte Kostendisziplin» erlauben es, die Plattformen und den Ponystall mit 15 000 Franken vollumfänglich abzuschreiben. Die Rechnung weist unter dem Strich einen kleinen Überschuss von 4460 Franken aus. Damit erreicht das Vereinsvermögen wieder die Grenze von 30 000 Franken. Der Rest des Legats Baeschlin ist 2008 vollständig für die Teilfinanzierung der Sanierung des Steinbockgeheges aufgebraucht worden.

Ein neues «Roggenhuuseliedli»

Die Wildparkfamilie trifft sich nach schönem Brauch zur Landsgemeinde auf dem Älpli, und zwar am Sonntagmorgen, 7. Juni, um 10.30 Uhr. Neben den statutarischen Traktanden (Rechnung, Budget, Wahlen) erlebt an der Generalversammlung das «Roggenhuuseliedli» von Paula und Kathrin Lehmann seine Uraufführung. (hr)

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