Pädophiler
Milde Strafe für einen pädophilen Schweizer in Thailand

Wegen sexuellen Handlungen mit minderjährigen Jungen ist in Thailand ein Schweizer zu zwei Jahren Gefängnis bedingt verurteilt worden. Weil der ehemalige Bänker aus dem Kanton Zug geständig war, erhielt er eine milde Strafe. Für den Leiter eines lokalen Kinderheimes ist dies ein Zeichen für die Korruption in Thailand.

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Themenbild Kindsmissbrauch (Archiv)

Themenbild Kindsmissbrauch (Archiv)

Keystone

Er habe sich wohltätig gezeigt und hatte keine Strafanträge, zudem war der ehemalige Bänker J.W. aus dem Kanton Zug geständig. Seine Strafe wurde deshalb von vier auf zwei Jahre reduziert und in eine bedingte Strafe umgewandelt. Maximalstrafe wären 20 Jahre Haft gewesen.

Der 55-jährige Schweizer wurde bei einer Polizeirazzia in einem Hotelzimmer in Chiang Mai in flagranti erwischt. Die Kriminalpolizei in Thailand arbeitete in diesem Fall eng mit den Schweizer Behörden zusammen.

Der Leiter eines lokalen Kinderheimes für Opfer von Sexualstraftätern bezeichnet den Fall als gutes Beispiel für die Korruption in Thailand. Dies berichtete das Schweizer Fernsehen am Freitagabend. (skh)

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