Schottland

Messerattacke: Polizei erschiesst Verdächtigen in Glasgow

Schottland: Messerattacke in Glasgow - sechs Verletzte

Schottland: Messerattacke in Glasgow - sechs Verletzte

Bei einer Messerattacke in einem Hotel im schottischen Glasgow hat ein Asylsuchender sechs Menschen verletzt. Die Polizei erschoss den Täter.

Schreiende Menschen und mehrere Verletzte: Ein Mann hat in Glasgow offenbar mehrere Personen mit einem Messer attackiert. Der Tatverdächtige ist tot.

Die Polizei hat in der schottischen Stadt Glasgow einen Mann erschossen, der mit einem Messer mehrere Menschen verletzt haben soll. Man gehe derzeit nicht von weiteren Tätern aus, sagte ein Polizeisprecher am Freitag. Später am frühen Freitagabend teilte die Polizei via Twitter mit, es handle sich nicht um einn Terrorangriff. 

Er sprach von insgesamt sechs Verletzten. Darunter sei auch ein Polizeibeamter, der schwer verletzt wurde. Sein Zustand sei aber stabil. Britische Medien berichteten sogar von mehreren Toten. Offizielle Angaben dazu sowie zu möglichen Hintergründen der Tat gab es allerdings zunächst nicht.

Medienberichten zufolge ereignete sich der Vorfall in einem Hotel im Stadtzentrum. Nach Angaben der Nachrichtenagentur PA könnten in dem Gebäude während der Corona-Pandemie Asylsuchende untergebracht worden sein. Eine offizielle Bestätigung gab es aber dafür nicht.

«Ich habe Leute gesehen, die aus einem Hotel gerannt sind», berichtete eine Augenzeugin dem Nachrichtensender Sky News. «In der ganzen Strasse waren Polizeifahrzeuge und Rettungswagen.»

Premier Johnson: "Schrecklicher Vorfall"

Premierminister Boris Johnson sagte, er sei «zutiefst traurig über den schrecklichen Vorfall in Glasgow». Ähnlich äusserte sich Schottlands Regierungschefin Nicola Sturgeon.

Die Polizei schrieb im Kurznachrichtendienst Twitter von einem ernsten «Zwischenfall», betonte aber, dass keine Gefahr für die Öffentlichkeit bestehe. Britische Medien berichteten von schwer bewaffneten Einsatzkräften, die in ein Gebäude stürmten. Einige Strassen wurden gesperrt, wie die Stadtverwaltung mitteilte.

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