Die IBA beliefern 23 Gemeinden in der Region mit Strom. Davon kann sie etwa 20 Prozent mit ihrem Kraftwerk in Aarau produzieren - den Rest kauft sie ein.


«Wegen der Kanaltrockenlegung produzieren wir derzeit aber überhaupt nichts», sagt der Kraftwerkleiter Hansjürg Tschannen. Das Wasser läuft diese Woche durch den Altlauf der Aare, ohne genutzt zu werden. Dabei handelt es sich etwa um120 Kubikmeter Wasser pro Sekunde.


Damit könnten die IBA 7000 Kilowattstunden Strom generieren - und diesen für etwa 490 Franken die Stunde verkaufen. «Die 120 Stunden, in denen der Kanal trockengelegt ist, machen für uns etwa 60 000 Franken weniger Einnahmen aus», bemerkt Tschannen. Dass kein Strom produziert wird, davon merkt der Endkonsument allerdings nichts: «Die Menge nicht produzierten Stroms kaufen wir derzeit bei anderen Produzenten ein», so der Kraftwerkleiter. (BAL)