Surfen
Amerikanische Surflegende Andy Irons ist tot

Der dreimalige Surf-Weltmeister wird am Dienstag in seinem Hotelzimmer in Dallas tot aufgefunden. Eine morgige Obduktion soll Aufschluss über die genaue Todesursache geben.

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Andy Irons

Andy Irons

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«Als ich jung war, surfte ich, wegen den Mädchen, den Parties und der Autos - und wegen dem Gefühl, eine Welle zu reiten», sagte Iron diesen Sommer in einem Interview. Doch Surfen war vielmehr für den 32-jährigen. Seit klein auf ritt er Wellen - Surfen war sein Leben. Nun starb der aus Hawaii stammende Irons aus noch ungeklärten Gründen.

Am Wochenende sollte Irons in Puerto Rico an einem Wettkampf teilnehmen, sagte aber aufgrund gesundheitlichen Problemen ab. Der Weltmeister von 2002, 2003 und 2004 litt am Denguefieber, einer Virusinfektion, die durch einen Mückenstich übertragen wird und vor allem in tropischen Gebieten auftritt.

Auf seinem Rückweg nach Kauai/Hawaii legte er in Dallas einen Zwischenstopp ein, fühlte sich aber so schlecht, dass er sich ein Zimmer im Flughafen-Hotel nahm. Dort wurde er am Dienstagmorgen vom Personal tot in seinem Bett aufgefunden.

Eine Obduktion morgen Mittwoch soll Auschluss über die Todesursache geben. Er hinterlässt seine Frau Lyndie Depuis, die in den nächsten Tagen ihr gemeinsames Kind erwartet. (lds/SID)