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Vermehrte Fälle von Vogelgrippe in Osteuropa gefährden nun auch die Schweiz

Die Vogelgrippe könnte sich von Osteuropa in der Schweiz ausbreiten.

Die Vogelgrippe könnte sich von Osteuropa in der Schweiz ausbreiten.

Das Bundesamt für Landwirtschaft und Veterinärwesen erhöht die Gefährdungsstufe für die Vogelgrippe und weist Geflügelhalter an, Hygienemassnahmen einzuhalten.

(gb.) Seit Anfang Jahr grassiert die Vogelgrippe in Osteuropa. In Polen, der Slowakei, Ungarn, Rumänien, Tschechien und der Ukraine sind Fälle der hochansteckenden Krankheit aufgetreten. Auch ein Deutschland wurde ein Fall gemeldet, jedoch bei einem Wildvogel. Aufgrund der jüngsten Ausbreitung hat das Bundesamt für Landwirtschaft und Veterinärwesen (BLV) am Donnerstag die Gefährdungsstufe für die Schweiz auf rot gesetzt – die höchste Stufe. Dies teilte das BLV auf Anfrage mit.

Wie das Amt auf seiner Webseite verlauten lässt, seien bis jetzt noch keine Fälle in der Schweiz bekannt. Es bestehe aufgrund der intensiven Handelsbeziehungen zwischen der Schweiz und den betroffenen Staaten durchaus die Gefahr einer Ansteckung und weiteren Verbreitung der Seuche. Um dies zu verhindern, empfiehlt das BLV Geflügelhaltern, Hygiene- und Biosicherheitsmassnahmen zu befolgen. Auf der Website können Halter detaillierte Informationen finden.

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